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Partnerschaftliches Handeln zur Liquiditätssicherung gefordert

Sport 2000: Maßnahmen, Forderungen und Online-Start

Sport 2000
"Unser Beraterteam steht in ganz engem, persönlichem Austausch mit unseren Handelspartnern. Gemeinsam arbeiten wir mit Hochdruck daran, die Händler bestmöglich bei allen anstehenden Themen zu unterstützen und die Kostensituation der Partner konkret zu verbessern", so Sport2000-Geschäftsführerin Margit Gosau.
"Unser Beraterteam steht in ganz engem, persönlichem Austausch mit unseren Handelspartnern. Gemeinsam arbeiten wir mit Hochdruck daran, die Händler bestmöglich bei allen anstehenden Themen zu unterstützen und die Kostensituation der Partner konkret zu verbessern", so Sport2000-Geschäftsführerin Margit Gosau.

Auch vds und Ispo äußern sich in einem gemeinsamen Statement zu den aktuellen Herausforderungen in der Corona-Krise und fordern solidarisches Handeln.

Nachdem die ANWR-Gruppe gestern ihr Maßnahmenpaket zur Unterstützung ihrer Mitglieder vorgestellt hat, konkretisiert nun die Sport-Tochter Sport2000 ihre Maßnahmen, Forderungen und Online-Pläne.

„Zu den Maßnahmen, die wir unsererseits bereits ergriffen haben, gehört unter anderem die Erhöhung der Saisonlinie und die Valutierung der offenen Rechnungen über unseren Großhandel“, so Sport2000-Geschäftsführerin Margit Gosau. „Bei unserem Kooperationskonzept Freetail werden wir zudem die Gebühren für die nächsten drei Monate aussetzen. Der Launch der Sport-Plattform sport2000.com steht für kommende Woche an, „um unsere Händler zu unterstützen, online Umsätze zu generieren.“

Gosau betont, dass diese Maßnahmen alleine nicht ausreichen werden, um die Liquidität kurzfristig zu sichern. „Hierbei sind wir ganz klar auf die Bereitschaft und Unterstützung der Industrie angewiesen, diesen Weg mit zu gehen“, appelliert sie an die Partner. Konkret bedeute das vor allem, ausstehende Rechnungen zu valutieren und offene Lieferungen zu stoppen oder nach hinten zu schieben.

„Wir sind jetzt alle gemeinsam gefragt, die zur Verfügung stehenden Kräfte maximal zu bündeln und als Solidargemeinschaft zu handeln, in der jeder seinen Teil beiträgt. Nur in partnerschaftlicher Zusammenarbeit schaffen wir es, die Existenz des mittelständischen Sportfachhandels auch zukünftig zu sichern.“

Vds fordert „Wir-Gefühl“ und startet #sportbleibt-Initiative

„Wir begrüßen es sehr, dass von staatlicher Seite direkte Unterstützung angeboten wird. In Abstimmung mit den großen Einkaufsverbänden werden wir eine schnelle, pragmatische und auch unbürokratische Lösung in puncto Kurzarbeitergeld, Überbrückungskrediten, Stundungen für Steuerzahlungen etc. einfordern“, so Stefan Herzog, Generalsekretär vom Verband Deutscher Sportfachhandel (Vds). Die Handelslandschaft werde sich nachhaltig verändern. „Es braucht jetzt ein Wir-Gefühl mit partnerschaftlichen Modellen: Die Lieferanten sollten den Handel aktiv unterstützen, z.B. über eine längere Valuta, Verschiebung bzw. Aussetzung von Lieferterminen.“ Gemeinschaftliche sportliche Aktivitäten seien im Moment nicht möglich. „Aber was sicherlich bleiben wird, ist unser Sport und somit unser Aufruf als Verband, die Botschaft „#Sportbleibt – An jedem Ort. Zu jeder Zeit. Im Kopf. Als Team.“ auf möglichst vielen Kanälen zu kommunizieren.


Diese Botschaft will auch die Ispo Group mittragen: „#sportbleibt und die Botschaft dahinter tragen wir über unsere digitale Plattform ispo.com mit“, so Jeanette Loos, Global Head of Ispo Group. „Dort sammeln wir aktuelle Geschichten über die Herausforderungen in Zusammenhang mit der Coronakrise, aber genauso über ermutigende Initiativen aus der Branche.“ Ihr Appell: „Wir glauben an den Sport und seine Akteure und rufen zu einem solidarischen Miteinander auf – im gesamten Sports Business."

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