Prominente TW-Leser: Anita Tillmann

"Ich lese die TW, seitdem ich denken kann"

Boris Kralj
Anita Tillmann, Chefin der Berliner Premium Group
Anita Tillmann, Chefin der Berliner Premium Group

Die Qualität ihrer Leser macht die Stärke einer Zeitung aus, sagt man. Deshalb stellen wir Ihnen immer hier eine Leserin, einen Leser persönlich vor. Heute: Anita Tillmann, Chefin des Berliner Messe- und Event-Veranstalters Premium Group.

TextilWirtschaft: Seit wann lesen Sie die TW? Und warum eigentlich?
Anita Tillmann: Seitdem ich denken kann. Die erste gebliebene Erinnerung war mit 14 Jahren, als ich das erste Mal auf der Igedo Düsseldorf als Standmodel gearbeitet habe. Die TextilWirtschaft spielte aber auch eine wichtige Rolle zu Anfang meiner Karriere. Für mich war es besonders spannend, die Mode-Industrie mit der Business-Brille zu betrachten. Dieser Blickwinkel ist noch heute für die Premium Group essentiell.

Wann und in welchem Zusammenhang standen Sie zum ersten Mal selbst in der TW?
Das war 2003 mit der Gründung der Premium Exhibition. Ein Artikel, der für das Unternehmen von hoher Bedeutung ist.


Wie, wo und wann lesen Sie üblicherweise die TW?
Digitalisierung, Nachhaltigkeit, Fashion-Kompetenz und Business News sind die Themen, die wir nicht nur durch die Messen und die Frankfurt Fashion Week an den Menschen bringen möchten, sondern auch Themen, welche mir persönlich sehr am Herzen liegen. Und nach dem Motto 'Leading by Example' probiere ich, immer informiert zu bleiben – ob es in der Print- oder Online-Version ist. Für das physische Magazin brauche ich Zeit, in meinem Alltag bin ich aber eine Digital-Leserin – schnell und auf den Punkt.

"Ich lese die TW, seitdem ich denken kann. Die erste gebliebene Erinnerung war mit 14 Jahren, als ich das erste Mal auf der Igedo Düsseldorf als Standmodel gearbeitet habe."
Premium Group
"Ich lese die TW, seitdem ich denken kann. Die erste gebliebene Erinnerung war mit 14 Jahren, als ich das erste Mal auf der Igedo Düsseldorf als Standmodel gearbeitet habe."

Was lesen Sie in der TW? Was lesen Sie nicht?
Interessant ist es an der Stelle für mich zu verstehen, wie die Industrie die Neuigkeiten wahrnimmt. Es ist wichtig, die allgemeine Stimmung greifen zu können, um für das Unternehmen strategische Entscheidungen treffen zu können – dabei hilft uns auch die TextilWirtschaft.


Was schätzen Sie an der TW? Was fehlt Ihnen?
Neben dem Content ist die TextilWirtschaft in Frankfurt geboren und der Main-Metropole seit Beginn treu geblieben. Das schätze und respektiere ich sehr. Wir sehen eine Chance und freuen uns, dass wir in dieser Stadt im Zentrum Europas unsere langjährige Fashion-Expertise mitintegrieren dürfen. Gemeinsam werden wir es schaffen, die Zukunft der Mode neu zu gestalten. Was mir positiv auffällt, ist dass die Berichterstattung viel internationaler geworden ist und auch digitale Themen und Player eine Relevanz bekommen haben.

Hat sich Ihre TW-Lektüre im Corona-Krisenjahr verändert? Was haben Sie in dieser Zeit besonders gerne gelesen oder vermisst?
Realität und vor allem Optimismus sind in unserer aktuellen Situation der ausschlaggebende Punkt. Ich bin ein großer Fan von Nachrichten, die uns die aktuelle Situation nüchtern darstellen, aber immer mit dem Hintergrund, die Zukunft als positiven Ausblick zu haben. Wir tragen die Verantwortung, für die Modelandschaft eine Perspektive zu übermitteln, dass trotz Veränderung die Zukunft viel zu geben hat. So kamen wir zu unserem Masterplan: 'Reform the Future!'.

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