Restart nach Covid-19

Kindermode macht in Italien den Anfang

OVS
Teil der OVS-Gruppe: Upim Blukids
Teil der OVS-Gruppe: Upim Blukids

Italien ist das Land in Europa, das die Covid-19-Krise am härtesten getroffen hat. Bis Anfang Mai bleiben die meisten Läden und Fabriken geschlossen. Allerdings geht es langsam wieder los. Den Auftakt macht die Kindermode. Einige große Filialisten trauen sich.

In Italien beginnt der Ausstieg aus dem Covid-19-Stillstand. In der Mode macht die Kidswear den Anfang. Zu den großen Filialisten, die mit dem Verkauf losgelegt haben, gehört die OVS-Gruppe mit OVS Kids und Blukids sowie die Prénatal Retail Group, die dem Artsana-Konzern gehört. Andere Spezialisten wie Original Marines warten noch ab.


„Die Läden zu öffnen ist ein notwendige Dienstleistung und keine Einladung einzukaufen um des Einkaufens willen“, sagte OVS-CEO Stefano Beraldo. „Der Neustart wird langsam und mühsam sein. Wir sind davon überzeugt, dass es des Dialogs zwischen den diversen Akteuren unserer Wirtschaft braucht, um die Notsituation hinter uns zu lassen.“

Prénatal-Chef Amedeo Giustini: "Den werdenden Müttern die Angst nehmen."
Prénatal
Prénatal-Chef Amedeo Giustini: "Den werdenden Müttern die Angst nehmen."
Ähnlich drückte sich Prénatal-CEO Amedeo Giustini aus: „Wir hoffen, dass die schrittweise Wiedereröffnung dabei hilft, insbesondere den werdenden Müttern die Angst und Sorgen zu nehmen.“ Das Unternehmen hat in Italien 162 Läden unter dem Namen Prénatal und 97 Läden unter dem Namen Bimbostore. In Europa insgesamt kommt das Unternehmen auf 731 Läden.

Italien hat die Covid-19-Pandemie hart getroffen. Als erstes Land in Europa hat Italien strikte Auflagen für die Bürger verhängt. Mit Ausnahmen von Supermärkten und Apotheken sind die meisten Läden geschlossen. Auch die Fabriken sind zu. Die Regierung von Premierminister Giuseppe Conte hat die Restriktionen bis zum 3. Mai verlängert. Allerdings werden die Vorschriften für einige Sektoren gelockert, beispielsweise für die Kindermode.

stats