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S.Oliver, Adidas & Co.

So wollen Sport- und Fashion-Firmen Plastikmüll reduzieren

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Plastiktüten gehören bei vielen Unternehmen bereits der Vergangenheit an - auch an alternativen Lösungen für Verpackungen wird gefeilt
Plastiktüten gehören bei vielen Unternehmen bereits der Vergangenheit an - auch an alternativen Lösungen für Verpackungen wird gefeilt

Nachhaltigkeit ist das Thema der Stunde − auch in der Modewelt. Vor allem die Reduzierung von Plastik steht für viele Unternehmen im Fokus. Sie basteln bereits fleißig an Lösungen, wie sie weniger Verpackungsmüll produzieren können.

Mittlerweile haben etwa van Laack, H&M und Fast Retailing ihre Herangensweisen vorgestellt. Die TW präsentiert acht prominente Beispiele aus der jüngsten Vergangenheit.

Nachhaltigkeits-Offensive: Das sind die Anti-Plastikmüll-Strategien der Modeunternehmen

Die Modehändler investieren nicht nur in nachhaltigere Verpackungen - sondern auch vermehrt in Recycling-Kollektionen. Ein Vorreiter ist zum Beispiel Adidas mit seinen Sneakern aus Meeresmüll. Gerade hat der Sportartikel-Konzern zusammen mit Stella McCartney Bekleidung aus der Recycling-Faser Evrnu vorgestellt.  Mai dieses Jahres präsentierte auch Tchibo eine Sportmode-Kollektion aus Ozeanplastik.


Dass die Textilbranche in Sachen Plastikproduktion umdenken muss, steht außer Frage. Denn die Textilindustrie stellt jährlich 50 Millionen Tonnen Plastik weltweit her. Nur die Verpackungsbranche und der Bausektor tragen damit noch mehr zur Produktion der jährlich 400 Millionen Tonnen Plastik bei. Das zeigt der vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und der Heinrich-Böll-Stiftung vorgestellte Plastikatlas. 
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