Unterstützung für den Gesundheitsdienst NHS

Mulberry: Schutzkleidung statt Luxustaschen

Mulberry
Kittel statt Taschen: Mulberry hat die Produktion teilweise umgestellt.
Kittel statt Taschen: Mulberry hat die Produktion teilweise umgestellt.

Hilfe beim Mangel an Schutzkleidung in den Krankenhäusern: Der britische Lederspezialist Mulberry hat in seinen Fabriken in Somerset mit der Fertigung von Schutzkleidung für die Universitätskrankenhäuser in Bristol und den Weston NHS Foundation Trust begonnen.

Die erste Charge für das medizinische Personal des staatlichen Gesundheitsdienstes NHS wurde gestern ausgeliefert. In den kommenden Wochen plant Mulberry die Produktion von 8000 Kitteln. Mulberry startete in den vergangenen Wochen verschiedene Versuche, die Produktion in den Lederfabriken umzustellen und fand schließlich auch das richtige Material. Es ist flüssigkeitsresistent, waschbar und entspricht den von der Regierung herausgegebenen Richtlinien für die Schutzkleidung.

„Ich freue mich sehr, dass Mulberry eine Rolle bei der Unterstützung des NHS beim Kampf gegen Covid-19 spielen kann,“ sagt Thierry Andretta, CEO von Mulberry, „und ich bin auch stolz, dass das Mulberry-Team so schnell unsere Lederproduktion umrüsten konnte.“

Zudem unterstützt Mulberry das lokale „Scrub Hub“ in Bristol“, ein Network von freiwilligen Gemeindegruppen, die Schutzkleidung für die NHS-Mitarbeiter fertigen. Mulberry schneidet auf seinen modernsten Maschinen große Mengen nach Schnittmustern zu, die dann von den Freiwilligen genäht werden. Darüber hinaus hat Mulberry über seinen National Emergency Trust seit dessen Launch im März 75.000 Pfund (85.500 Euro) eingesammelt. Die Mittel werden durch den National Emergency Trust an die lokalen britischen Charities und Unterstützungsgruppen verteilt, die sie am wirksamsten einsetzen können. Damit reiht sich Mulberry in die immer länger werdende Liste der britischen Unternehmen ein, die praktische Hilfe in der herausfordernden Pandemie-Zeit leisten.
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