Spanisches Schuh-Label unterstützt regionale Gesundheitsdienste

Camper druckt Visiere, verschenkt Schuhe und stellt iPads zur Verfügung

Camper
Camper druckt Komponenten für medizinische Schutz-Visiere auf dem eigenen 3D-Drucker.
Camper druckt Komponenten für medizinische Schutz-Visiere auf dem eigenen 3D-Drucker.

Spanien gehört zu den Ländern, die schwer von der Coronapandemie betroffen sind. Das mallorquinische Schuh-Label Camper will dem Heimatland auf vielfältige Weise helfen.

So nutzt der Hersteller den eigenen 3D-Drucker, um Komponenten für medizinische Schutzvisiere herzustellen. Camper war damit gestartet, nachdem das Produkt zertifiziert und amtlich zugelassen worden war. Pro Woche können nun 100 Stück gedruckt werden, die an IB Salud gehen, einem Gesundheitsdienst auf den Balearen. Zudem warte Camper auf die finale Autorisierung, um Teile für Beatmungsgeräte herstellen zu können.

Pro Woche können nun 100 Stück gedruckt werden, die an IB Salud gehen, einem Gesundheitsdienst auf den Balearen.
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Pro Woche können nun 100 Stück gedruckt werden, die an IB Salud gehen, einem Gesundheitsdienst auf den Balearen.
"Als ein Familienunternehmen mit einer starken mallorquinischen Historie sind wir überzeugt davon, dass es unsere Pflicht und Aufgabe ist, all unsere möglichen Ressourecen zu nutzen und die zu unterstützen, die am stärksten betroffen sind", teilt das Unternehmen mit.

Des Weiteren hat Camper Schuhe an medizinisches Personal in der Region gespendet, die ihre zumeist wegwerfen mussten, weil sie kontaminiert waren. Außerdem wurden Hausschuhe des Modells Wabi an Patienten verschenkt. Die iPads, die Camper sonst in den Stores nutzt, wurden ebenfalls Krankenhäusern zur Verfügung gestellt, damit Patienten in Kontakt mir ihren Familien bleiben können. Camper plane weitere Hilfsmaßnahmen und wolle auch die eigene Lieferkette in China nutzen, um medizinische Materialien ins Land zu bringen.
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