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Arte präsentiert Ideen für nachhaltige Wolle

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Auf den Hund gekommen: Zwei Unternehmerinnen entwickeln Wolle aus Hundehaaren. Sie zählen zu den Protagonisten einer aktuellen Arte-Dokumentation.
Auf den Hund gekommen: Zwei Unternehmerinnen entwickeln Wolle aus Hundehaaren. Sie zählen zu den Protagonisten einer aktuellen Arte-Dokumentation.

Zwar ist Wolle ein natürliches Material, es stammt aber häufig aus Massentierhaltung. Doch es gibt Alternativen, die Wollprodukte nachhaltiger und tierfreundlicher machen. Arte stellt sie vor.

Haben Sie schon einmal von "Chiengora" gehört? 200 Hundesalons schon. Denn sie sammeln bereits die Unterwolle der Hunde, die bislang einfach weggeworfen wurde. Zwei Unternehmerinnen arbeiten daran, daraus Wolle zu machen, die zur Textilproduktion benutzt werden kann.

Das ist nur eine der Ideen, die in der Reihe Re: von Arte thematisiert werden. Auch klassische Schafswolle wird in der 32-minütigen Reportage gezeigt, allerdings stammt sie nicht aus einer Massentierhaltung in China, Neuseeland oder Australien – den Ländern, aus denen die meiste Wolle kommt – sondern von glücklichen Schafen aus Hessen.

Dass Wolle gar nicht unbedingt tierischen Ursprungs sein muss, sondern auch aus Ananasblättern oder durch Bakterien entstehen kann, ist an der Hochschule Niederrhein zu sehen. Dort forscht Prof. Maike Rabe mit den Studentinnen und Studenten an entsprechenden Projekten.

Der Beitrag "Re: Faire Wolle - Neue Wege in der Textilindustrie" ist ab sofort und noch bis zum 30. August 2022 hier zu sehen.
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