Trotz 800m²-Grenze für Verkaufsflächen

Inditex eröffnet auch Zara-Filialen

Zara
Der Inditex-Konzern eröffnet auch Läden seiner Marke Zara - allerdings vorerst nur auf Teilflächen unter 800m².
Der Inditex-Konzern eröffnet auch Läden seiner Marke Zara - allerdings vorerst nur auf Teilflächen unter 800m².

Auch der Inditex-Konzern (u.a. Zara) fährt seine Deutschland-Aktivitäten Schritt für Schritt wieder hoch. Offiziell will sich der spanische Moderiese nicht äußern. Gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen zufolge sollen aber bis Ende der Woche rund 50 der insgesamt 134 Läden wieder ihren Betrieb aufnehmen.

Stand heute sollen bereits über 30 neu gestartet sein, unter dem internen Motto "Wo wir können, machen wir auf". Dabei geht es vor allem um die Stores der kleinflächigen Konzernmarken Massimo Dutti, Zara Home, Bershka und Pull & Bear.

Einer der wenigen Läden mit Kundenschlange: Die Filiale der Inditex-Marke Bershka in Frankfurt.
Foto: Nowicki
Einer der wenigen Läden mit Kundenschlange: Die Filiale der Inditex-Marke Bershka in Frankfurt.
Größere Zara-Filialen sind aber auch wieder geöffnet, und zwar in den Bundesländern, in denen es möglich ist, nur Teilflächen eines eigentlich größeren Geschäfts aufzumachen. Im Fall des gerade umgebauten Flaggschiffs in der Hamburger Mönckebergstraße müssen die Kunden dabei auf Kabinen verzichten, weil diese sich in den nicht zugänglichen Obergeschossen befinden.

Was das Hygienekonzept betrifft, sind alle Mitarbeiter mit Masken ausgestattet. Auch Handschuhe werden ihnen für die Arbeit angeboten. An den Eingängen gibt es Desinfektionsmittel. Die Kassen sind mit Spuckschutz versehen. Die Kundenfrequenz sei okay, heißt es.

Die Zugänge zu den Läden sind reglementiert. In der Frankfurter Innenstadt zum Beispiel mussten am Dienstagabend um 19 Uhr vor dem Bershka-Store Kunden auf den Einlass warten - neben Snipes zu diesem Zeitpunkt das einzige Geschäft in der City mit einer Schlange vor der Tür.
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