Prominente TW-Leserin: Mona Buckenmaier

"Die schnellste Brancheninformation, die man haben kann"

Riani
Mona Buckenmaier leitet bei Riani Marketing, PR sowie E-Commerce und ist verantwortlich für die Brand Experience.
Mona Buckenmaier leitet bei Riani Marketing, PR sowie E-Commerce und ist verantwortlich für die Brand Experience.

Die Qualität ihrer Leserschaft macht die Stärke einer Zeitung aus, sagt man. Deshalb stellen wir Ihnen an dieser Stelle regelmäßig eine Leserin oder einen Leser persönlich vor. Heute: Mona Buckenmaier, Head of Business Development von Riani.


TW:
Wissen Sie noch, wann und wo Sie zum ersten Mal die TW gelesen haben?
Mona Buckenmaier:
In Kontakt mit der TW kam ich natürlich über meine Eltern. Sie haben mir früh vermittelt, dass die TW ein wichtiges Medium für die Branche ist. Zu CPD-Zeiten habe ich im Sommer auf der Messe gejobbt. Wenn jemand von der TW in den Showroom kam, musste ich immer ganz schnell meiner Mama Bescheid geben. Ich glaube, Sabine Spieler war die erste Redakteurin, die ich kennengelernt habe. Mein erstes eigenes TW-Abonnement hatte ich mit zirka 20 Jahren, als ich im Studium für Media and Communication Management war. Als ich zwei Jahre in Mailand meinen Master absolvierte, haben sich die Zeitschriften bei mir zu Hause gestapelt und ich habe sie während der Ferien aufgearbeitet. Auch zu meiner Zeit als Junior Brand Managerin bei mytheresa.com mit 25 Jahren habe ich die TW immer von vorne bis hinten durchgelesen.



Kennen Sie also auch das italienische Schwester-Magazin "Fashion"?
Die Zeitschrift lag an der Uni aus und ich habe sie gerne durchgeblättert, aber dass sie zur Verlagsgruppe gehört, wusste ich bislang nicht.

Warum lesen Sie die TW jetzt?
Die TW ist einfach ein super Medium. Alle Brancheinfos in einem – von Luxus und Premium bis hin zu Schauen und Marktzahlen. Hier finde ich viel Varianz und ein umfangreiches Branchenbild.


Gibt es einen Artikel, der Ihnen in besonderer Erinnerung geblieben ist?
Das sind eigentlich alle Artikel, die während der Corona-Pandemie erschienen sind, mit den starken Covern. In der Lockdown-Zeit haben die Artikel genau widergespiegelt, was man selbst gefühlt hat, und versucht, Antworten auf Fragen gegeben, die man sich selbst gestellt hat. Zum Beispiel: "Wie wird die Order?" Das hat mir in dieser Form geholfen, selbst wenn es nicht immer gelungen ist, Antworten zu finden. Aber es war gut zu wissen, dass man mit den Fragen nicht allein ist, dass sich viele mit den gleichen Themen beschäftigen. Das ist ein absoluter USP der TW.

Wann haben Sie sich zum ersten Mal selbst in der TW gesehen?
Das war im Jahr 2017, in der Ausgabe "TW 100 – New Generation. Unter 40 – die Macher, Treiber, Visionäre".
Über Mona Buckenmaier

Berufliche Stationen:

Riani in Schorndorf:
Head of Business Development (seit 2019)
Senior Business Development Manager (2017 bis 2019)
Major Outlet Player (2017)

Mytheresa.com in München: Junior Brand Manager (2015 bis 2016)
Intern Project Management (2015)

Euro Leather in Madras/Indien: Junior Supervisor (2010)

Xiaoping Leather in Guangzou/China: Assistant (2008)

Ausbildung:

SDA Bocconi School of Management in Mailand: Master Fashion, Experience and Design Management (2016 bis 2017)

Hochschule Fresenius in München: Bachelor of Arts, Media and Communication Management (2011 bis 2015)

 

Wie, wo und wann lesen Sie üblicherweise die TW?
Ich lese täglich den Ticker bzw. Newsletter. Das ist die schnellste Brancheninformation, die man haben kann. Studien und Zahlen werden sofort im Kollegen-Kreis diskutiert. Mittwochabends schaue ich mir die digitale Ausgabe an, die ich auch nutze, wenn ich unterwegs bin. Die Print-Version lese ich am liebsten zu Hause. Dafür nehme ich mir Zeit, manchmal auch bei einem Glas Wein.

Verstehe ich das richtig, das Lesen der TW hat für Sie auch mit Genuss zu tun? Was interessiert Sie am meisten?
(Lacht) Genuss und Spannung zugleich. Ich schaue, wie die Zahlen ausfallen. Mich interessieren Themen, die sich mit dem Zeitgeist beschäftigen und Dinge, die man so noch nicht durchdacht hat. Ich frage mich, wie kann ich das für unsere Firma umsetzen. Ich finde es gut, wenn viel Fashion zu sehen ist, wie beispielweise bei den Catwalk-Analysen. Manche Hefte bewahre ich auf, andere nicht. Aber ich reiße keine Seiten raus, sondern mache ein Foto und leite das zur Inspiration auch weiter an die Kolleginnen und Kollegen.

Sehen Sie sich die internationalen Designerschauen auch online an?
Die eine oder andere schon. Aber die Catwalk-Analysen in der TW verschaffen einen guten Überblick. Hier sehe ich Schauen und Modethemen im Kontext. Die Trends sind immer gut getroffen.


Was fehlt Ihnen bei der TW?
Ich wünsche mir einen stärkeren Fokus auf Female Empowerment. Es sollten viel öfter Frauen auf das Cover. Die Titelbilder sind doch sehr Männer-dominiert. Dabei arbeiten doch so viele tolle Frauen in der Branche.

Haben Sie noch andere Favoriten?
Besonders toll finde ich die neuen Podcasts. In der Mittagspause höre ich mit meiner Mutter gerne rein. Selbst habe ich schon mal bei einer TW-Clubhouse-Runde mitgemacht. Ansonsten folge ich dem Instagram-Kanal.

Ist Ihnen die TW kritisch genug?
Auf jeden Fall. Gerade während der Lockdowns. Da kam die TW sehr direkt, provokativ mit Schlagzeilen und Artikeln. Die Branche meldete sich zu Wort und redete Tacheles. Das war vor Corona gefühlt nicht so und hat sich mit der Pandemie und den gemeinsamen Problemen der Community geändert.

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