TW-Gesichter: Leonie Christians

Die Spezialistin

Leonie Christians
Leonie Christians

Ohne ihre Leser wäre die TW nicht, was sie ist. Ohne ihre Mitarbeiter aber auch nicht. Wir stellen Ihnen in den kommenden Wochen und Monaten einige Gesichter der TW vor. Von Redaktion bis Sales, von Marketing bis Events. Wir starten mit unserer jüngsten Kollegin in der Redaktion: Leonie Christians.

Mainzer Landstraße 251 in Frankfurt, TW-Redaktion, zehnter Stock. Immer wenn sich in der Mikrowelle in unserer Teeküche mittags ein Teller dreht, ist sehr wahrscheinlich: Gleich kommt Leonie um die Ecke, nimmt sich ihr selbst gekochtes Essen und marschiert gemeinsam mit ihren Kolleginnen aus dem DOB-Ressort in Richtung Kantine.


Leonie Christians ist seit Mai 2018 unsere Kollegin. Mit 27 Jahren ist sie dort die Jüngste. Zur TW ist sie gekommen, weil sie schon sehr früh und sehr genau wusste, was sie will: „Ich wollte gerne schreiben und ich wollte mich spezialisieren.“ Kultur im weiteren und Mode im engeren Sinne haben sie schon immer interessiert. Also hat Leonie an der AMD in Düsseldorf Modejournalismus und Medienkommunikation studiert. Ihre Abschlussarbeit war die Entwicklung eines eigenen Magazins mit dem schönen Namen „Why not“. Darin lauter Geschichten über das Schräge im Alltag, zum Beispiel den ersten deutschen Meister im Meermann-Schwimmen.

Bei der TW ist sie nach einem Volontariat mit Stationen in allen Redaktionsbereichen schließlich in der DOB gelandet. Hosen, Denim, Sneaker, Urbanwear – das sind heute ihre Themen. Sich wirklich tief mit Themen auseinandersetzen zu können, an der Schnittstelle zwischen Business und Mode, das macht ihr am meisten Spaß am Job, sagt sie.


Kennengelernt hatte die „Halbholländerin“ (aufgewachsen in Geldern, nur wenige Minuten von der niederländischen Grenze), wie sie sich selbst augenzwinkernd bezeichnet, die Arbeitsweise der TW zuvor bereits während eines Praktikums. Damals fand sie ihre neue Wohn- und Arbeitsstadt Frankfurt „schrecklich, weil ich in einer richtig miesen Unterkunft gewohnt habe“. Jetzt lebt sie im beschaulichen Stadtteil Niederrad – und ist happy. „Frankfurt ist cool, eine Metropole und trotzdem gemütlich. Ich habe nie das Gefühl, dass die Stadt zu groß für mich ist.“

Mehrdimensionale Themen entwickeln, längere Strecken konzipieren – das macht ihr am meisten Spaß. Gerne auch Themen, die den Einfluss der Kultur auf die Mode zeigen. Aktuelles Beispiel: ein Interview mit dem Szene-Kenner Tobias Kargoll in der TW dieser Woche. Die nächsten Projekt auf ihrer Agenda? „Unter anderem ein Denim Fabrics-Spezial und eine Geschichte über selektive Vertriebsstrategien im Denim-Markt.“


Jetzt gerade ist sie aber erstmal im Urlaub. Eine größere Reise ist aktuell natürlich nicht drin, wegen Corona. Dafür jede Menge Brettspiele, ihre große Leidenschaft. Am liebsten spielt sie so genannte Deckbuilding Games, eine Art komplexe Kartenspiele. Wenn das Reisen irgendwann wieder möglich ist, hat sie einen Traum: einen eigenen Camper und damit durch die Lande fahren.

Überhaupt, Corona, im Moment sind natürlich auch bei der TW fast alle weitgehend im Homeoffice. „Das ist schon hart. Ich vermisse den regelmäßigen Kontakt mit den Kollegen. Ab und zu von zuhause zu arbeiten, ist schon gut. Aber nicht ständig. 70% Büro, 30% Homeoffice, das wäre eine ideale Mischung.“

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