Wegen Corona-Krise

TK Maxx-Mutter beurlaubt zehntausende Mitarbeiter in den USA & Kanada

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Eine geschlossene TK-Maxx-Filiale in der Duisburger Innenstadt während der Corona-Krise.
Eine geschlossene TK-Maxx-Filiale in der Duisburger Innenstadt während der Corona-Krise.

Die TK Maxx-Mutter TJX zieht Konsequenzen aus der Corona-Krise. Im Heimatmarkt USA und in Kanada wird die Mehrheit der Mitarbeiter beurlaubt. In Europa können die Angestellten offenbar vorerst aufatmen.

Wie TJX Companies-CEO und President Ernie Herrman in einem Statement mitteilte, werden die Mitarbeiter in den Vereinigten Staaten und Kanada in der Woche bis zum 11. April trotz der Corona-bedingten Store-Schließungen weiterhin bezahlt. Für die Zeit danach traf der Konzern demnach allerdings die Entscheidung, "die Mehrheit" der Store- und Logistikcenter-Mitarbeiter in den USA und Kanada zu beurlauben. Die bestehenden Leistungen von TJX einschließlich der Krankenversicherung würden auch während der Beurlaubung ohne Kosten für den Angestellten gezahlt, heißt es. Zehntausende Mitarbeiter dürften von den Beurlaubungen betroffen sein.

In Europa sieht die Lage offenbar anders aus. Staatliche Hilfsprogramme der Regierungen machen es TJX möglich, die Mitarbeiter aus den Stores und den Lager- und Verteilzentren weiterhin zu beschäftigen, erläutert der CEO. Das Unternehmen selbst bekäme unterdessen Zugang zu "essenziellen" Regierungsgeldern. "Wir unternehmen alle notwendigen Schritte, um an solchen Programmen teilzunehmen, um die Beschäftigung bei uns zu erhalten und sicherzustellen, dass die Mitarbeiter, soweit es die Programme zulassen, ihre normalen Leistungen bekommen und für April 100% ihres Gehalts erhalten", sagt Herrman. Aufgrund der unübersichtlichen und sich schnell verändernden Covid-19-Lage behalte man es sich aber vor, Anpassungen von Land zu Land zu machen.

Am Ende des Geschäftsjahres 2019 betrieb TJX nach eigenen Angaben 4.3000 Einzelhandelsgeschäfte und beschäftigte weltweit rund 270.000 Mitarbeiter. Ungefähr 86% dieser Mitarbeiter arbeiteten demnach in den Stores des Konzerns.
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