Stockholmer Konzern kämpft mit den Folgen der Corona-Pandemie

H&M: Läden in weiten Teilen Europas und in Nordamerika geschlossen

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H&M-Store in Miami/USA
H&M-Store in Miami/USA

Bei H&M gehen die Ladenschließungen aufgrund der Corona-Pandemie weiter. Erst war vor allem China betroffen. Dort entspannt sich die Situation allerdings schon wieder etwas: 500 von 516 Geschäfte sind wieder geöffnet.

Dann mussten, wie berichtet, in Italien die Stores dicht gemacht werden – vorrübergehend, wie H&M bei der Vorlage der Quartalsbilanz erklärt hatte. Jetzt sind weite Teile Europas sowie Nordamerika betroffen. Wie der Stockholmer Konzern mitteilt, schließt er ab sofort für zwei Wochen alle seine Geschäfte in den USA – es sind 590 – und in Kanada (96, Stand 29. Februar) sowie in Portugal und Belgien. Auch in Deutschland, wo der Einzelhandel mittlerweile ohnehin weitestgehend lahmgelegt ist, werden aufgrund der Behördenentscheidung vorrübergehend alle 460 Läden geschlossen, wie das Unternehmen mitteilt.



Zusätzlich zu den Schließungen, die H&M bereits vor einigen Tagen bekanntgegeben hatte, hat die Gruppe nun auch vorübergehend alle Stores in der Schweiz, in Griechenland, Litauen, Peru, der Slowakei, der Ukraine, auf den Philippinen, in Malaysia und auf Zypern geschlossen.

Bereits bei der Vorlage seiner Quartalsbilanz hatte das Unternehmen mitgeteilt, dass neben den Stores, die in China und Italien geschlossen worden waren, auch in Polen, Spanien, Tschechien, Bulgarien, Belgien, Frankreich und teilweise in Griechenland die Läden vorübergehend nicht mehr geöffnet haben. Zudem sind seit diesem Montag alle Geschäfte der Gruppe in Österreich, Luxemburg, Bosnien-Herzegowina, Slowenien und Kasachstan geschlossen. Über den Online-Shop können die Kunden weiterhin einkaufen.

Wie H&M erklärt, ist das Unternehmen derzeit dabei, alle Aktivitäten des Konzerns - auch unter Kosten- und Risikogesichtspunkten – sorgfältig auszuwerten. Negative Auswirkungen der Corona-Pandemie sollen so weit wie möglich abgeschwächt werden. Weitere Informationen dazu will H&M bei Veröffentlichung des vollständigen Zwischenberichts für das erste Quartal am 3. April vorgelegen.

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