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Fiktion oder Realität?

Eine außergewöhnliche Rendering-Technik macht die Suche nach dem nächsten Outfit zum Erlebnis

Online-Kunden werden immer anspruchsvoller. Sie wollen Produkte möglichst genau betrachten und die Passgenauigkeit überprüfen können. Die neue wie einzigartige Technologie von Wiethe CGI ermöglicht genau das – und erlaubt zudem, Überraschungsmomente in den Kaufprozess einzubauen.

Zum Beispiel ein Turnschuh, der 200 Euro kostet? Da wollen Kunden, deren Portemonnaie nicht extrem locker sitzt, schon vom Mehrwert gegenüber der 120-Euro-Variante überzeugt werden. Online am besten mit computergenerierten 3D-Fotos oder -Filmen (Renderings), wie sie Wiethe CGI produziert. Denn wenn man dem Motto „Ein Bild sagt mehr als tausend Worte“ vertraut, darf man ruhig formulieren, dass eine Animation oder ein Film gar die Königsklasse des Erzählens sind.

Königsmacher bei Wiethe CGI sind Miró und Swann Rack. Die Brüder haben eine langjährige Erfahrung mit Computer Generated Imagery (CGI). Markus Wiethe, CEO und Inhaber von Wiethe, hat sie deshalb als neue Abteilung (Wiethe CGI) an seine renommierte E-Commerce-Agentur für die Kreation und Produktion von Content für die Fashion- und Lifestyle-Industrie angedockt. „Miro und Swann bringen Ihre Expertise schon seit einigen Jahren bei uns ein, die Fusion ist daher ein konsequenter Schritt“, so Markus Wiethe. Aufgebaut haben die beiden Brüder ihr 3D-Know-how mit Modellen und dem so genannten Reverse Engineering, bei dem aus einem fertigen Produkt ein Konstruktionsplan erstellt wird, im Maschinen- und Werkzeugbau.

Einmalige Kombination

Wenn Wiethe CGI Produkte als 3D-Modell erscheinen lässt, lautet die Frage des Betrachters im Idealfall: „Ist das real?“. Denn das Rendering ist keine simple 3D-Animation, sondern eine außergewöhnliche und so bislang einmalig eingesetzte Kombination aus Photogrammetrie und Computertomographie. „Das machen bisher nur wir; das gab es bis dato noch nicht“, bilanziert Rack nicht ohne Stolz. Während die Photogrammetrie erlaubt, eine Punktewolke als Abbild des Objekts darzustellen, ist es per Computertomographie möglich, auch Innliegendes sichtbar zu machen. Etwa die Wabenstruktur einer Sohle.

Entwickelt wurde diese Technologie-Kombination in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer Institut für Integrierte Schaltungen (ISS). Denn „Forschung bedeutet immer neu und weiter zu denken, nicht auf dem Status Quo zu verharren“, sagt Wiethe und gibt damit zugleich die Leitlinie seines Unternehmens vor.



Was im Film kinderleicht aussieht, ist technisch anspruchsvoll: Die Produkte – in unserem Beispiel der Turnschuh - werden fotografiert und per Computertomograph durchleuchtet. Aus den gewonnenen Daten lässt sich die Geometrie eines Objekts auf 0,005 Millimeter genau bestimmen. Während die Photogrammetrie die Oberflächenbeschaffenheit wie Reflektion, Diffusion, Transparenz und Farben erfasst, misst der Computertomograph auch die Dichte der Materialien. Somit können Einzelteile des Objekts bestimmt und separat dargestellt werden. Durch die effiziente Kombination dieser Technologien im Zusammenspiel mit einer ausgefeilten Postproduktion, die ein besonderes Augenmerk auf das Licht-Set-up legt, entstehen fotorealistische Render und bewegte Animationen.

Foto- und Scan-Technik mit anschließender Retusche ermöglicht natürlich auch, Produkte nicht nur im optimalen Licht darzustellen, sondern sie auch ein wenig über die Realität hinweg aufzuhübschen. Allerdings, so schränkt Rack ein, sei es sein Anliegen, so „wenig wie möglich zu künsteln oder in den 3-D-Scan einzugreifen, sondern dass die Produkte möglichst real“ abgebildet werden. Die CGI-Kunden verträten aber unterschiedliche Auffassungen: „Manche Firmen wollen Perfektion; beispielsweise darf bei diesen kein noch so kleiner Kleberest an einer Schuhsohle sichtbar sein.“


Das Asset Computertomographie ermöglicht auch das 3D-Fitting – sofern der Kunde mindestens ein Iphone 12 pro oder Ipad pro 2000 hat. Das Vorgehen für einen Turnschuh-Kauf: Der Kunde scannt per App seinen Fuß; anders als bei bisherigen Anwendungen werden nicht nur Länge und Breite (2D) des Fußes gemessen, sondern auch die Höhe (3D). Das daraus resultierende Volumenmodell wird in der Cloud zum Abgleich zwischen Fuß und Schuh genutzt. Zwischen diesen 3D-Modellen wird eine Kollisions- und Abstandsanalyse generiert und die optimale Schuhgröße empfohlen. Bei ungenügender Passform hebt die App kritische Schnittpunkte grafisch hervor und zeigt dem Kunden damit, wo der Schuh drücken könnte.
Weitere Anwendungsfelder der innovativen Technik sind die Erstellung von animierten (un)bewegten Models, Büsten sowie B-2-B- und B-2-C-Konfiguratoren. Letztere erlauben dem Kunden beispielsweise, an einem 3D-Modell verschiedene Oberteile mit unterschiedlichen Hosen zu kombinieren, um so das ideale Outfit zu definieren.

Last but not least ist Wiethe CGI bekannt für seine Digital-End-to-End-Lösungen. (Muster)-Kleidungsstücke werden – beispielsweise für Werbefotos - anstatt aus Stoff direkt am Computer generiert. Mit dieser Simulation ist es möglich, Kleidungsstücke so zu rendern, dass man keinen Unterschied zu einem Foto erkennt. Daraus können Geisterpuppen entstehen, mit denen Sie Ihre Kunden bestimmt ebenso überraschen können wie mit einem explodierenden Turnschuh. Möchten Sie sich selbst überzeugen? Dann sprechen Sie persönlich mit dem Wiethe CGI Team. Senden Sie eine E-Mail an content@wiethe.com.



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