Zur Überbrückung der schwierigen Wirtschaftslage

Puma schickt Mitarbeiter in Kurzarbeit

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Ebenfalls von der behördlich angeordneten Schließung betroffen: Pumas Flagship-Store in New York.
Ebenfalls von der behördlich angeordneten Schließung betroffen: Pumas Flagship-Store in New York.

Ab diesem Dienstag bis zum 13. April 2020 werden alle Puma-Mitarbeiter in Deutschland auf Kurzarbeit umgestellt. Das bedeutet, dass sie 50% ihrer vertraglich festgesetzten Arbeitszeit leisten werden.

Wie es in einer Mitteilung von Puma heißt, werden die Angestellten trotzdem weiterhin 100% ihrer Bezüge erhalten. Diese setzen sich aus dem Kurzarbeitergeld der Bundesagentur für Arbeit und einer Aufstockung von Puma bis einschließlich 13. April 2020 zusammen.

Dieser Schritt sei nötig geworden, nachdem alle Läden der Herzogenauracher sowie die der Handelspartner in fast jedem Land von den Behörden geschlossen wurden.

Angesichts der dadurch entstandenen drastischen Umsatzrückgänge verzichten die Vorstandsmitglieder um CEO Bjørn Gulden im April auf ihr volles Gehalt. Mitglieder des Senior Managements, also General Manager und Global Director, verzichten im April auf 25% ihres Gehalts.

Dabei konnte Puma zuletzt eine erfolgreiche Jahresbilanz vorlegen. Die Umsätze sind 2019 um 18% auf 5,5 Mrd. Euro gewachsen, das Konzernergebnis konnte sogar um 40% auf 262 Mio. Euro gesteigert werden.

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