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Jack Wolfskin verkleinert Geschäftsführung

Jack Wolfskin
Alexander Hauser verlässt Jack Wolfskin. Einen neuen COO wird es in Idstein nicht geben.
Alexander Hauser verlässt Jack Wolfskin. Einen neuen COO wird es in Idstein nicht geben.

Künftig ohne COO: Alexander Hauser verlässt Jack Wolfskin. Wie der Outdoor-Anbieter auf TW-Nachfrage bestätigt, ist der COO nur noch bis Ende Juni im Unternehmen. Die Position wird nicht nachbesetzt.

Hauser war seit September 2019 bei dem Idsteiner Outdoor-Spezialisten. In der neu geschaffenen Position des Chief Operating Officer verantwortete er seither die Bereiche IT, Warehouse, Logistik, Einkauf und Inhouse-Service. Damit war er auch für die weitere Integration der Warehouse- und IT-Landschaft von Jack Wolfskin in die Strukturen der Callaway Gruppe zuständig. Hauser verantwortete unter anderem eine umfassende SAP-Einführung als Voraussetzung für diese Integration.


Dieses Projekt sei erfolgreich abgeschlossen, heißt es vom Unternehmen. Jack Wolfskin-CEO Richard Collier dankte Alexander Hauser für seine wertvollen Leistungen, insbesondere seine harte Arbeit bei dem SAP-Projekt, und wünschte ihm für seine persönliche wie berufliche Zukunft alles Gute.

Seit der Übernahme von Jack Wolfskin durch den US-Konzern Callaway Golf im Jahr 2019 herrscht in der Geschäftsführung der Deutschen reges Kommen und Gehen. Seit Dezember 2020 ist Richard Collier CEO von Jack Wolfskin. Er folgte auf Melody Harris-Jensbach, die das Unternehmen seit 2014 durch mehrere Gesellschafterwechsel geführt hatte.

Mit dem Ausscheiden von Alexander Hauser wird die Jack Wolfskin-Geschäftsführung verkleinert. Zweiter Geschäftsführer neben CEO Collier ist Finanzchef André Grube. Auch der CFO ist noch kein ganzes Jahr im Unternehmen, er kam erst im Oktober nach Idstein.

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