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TW-Imageanalyse Anzüge 2019

Mehr Schuhe, weniger Hemden

Roy Robson

Hemden, Gürtel, Krawatten, Einstecktücher − diese arrondierenden Produkte galten einmal als Bank für lukrative Zusatzverkäufe. Doch der Handel hat neue Lieblinge gefunden, die das Formalwear-Angebot abrunden.

Wer einen Anzug kauft, belässt es meist nicht dabei. Für 89% der in der TW-Imageanalyse befragten Einkaufsverantwortlichen lassen sich deshalb durch die Hinzunahme von Artikeln „gute Zusatzverkäufe” erzielen.

Am häufigsten ist es nach wie vor das Hemd, das beim Anzugkauf zusätzlich in der Tüte landet. Doch in Zeiten, in denen Männer auch ganz selbstverständlich T-Shirt, Longsleeve oder Rolli zum Anzug-Outfit kombinieren, hat es das Hemd zunehmend schwer. Zwar gilt das passende Shirt zum Anzug für drei Viertel der Händler nach wie vor als wichtigster Artikel, vor drei Jahren waren es mit 87% der Nennungen jedoch deutlich mehr.

Nach wie vor im Aufwind befindet sich dagegen das Zusatzgeschäft mit Schuhen, sie legen im Vergleich zu den Ergebnissen aus dem Jahr 2016 um fünf Prozentpunkte zu und belegen mit 70% der Nennungen inzwischen bereits Rang zwei in der Kategorie „Artikel, mit denen sich gut Zusatzumsätze auf der Formalwear-Fläche generieren lassen”. Stark an Bedeutung verloren haben Gürtel, Accessoires wie Krawatten und Einstecktücher sowie insbesondere Strümpfe. Neues Potenzial versprechen aus Sicht der Einkäufer dagegen Chinos.
Zur Studie
Basis der TW-Imageanalyse Anzüge 2019 ist eine Online-Befragung von 151 für den Einkauf von Anzügen Verantwortlichen in Männermode-Fachgeschäften und den Großformen des Bekleidungshandels. Über 90% sind Inhaber, Geschäftsführer und Einkäufer. 60% der Befragten stammen aus Einzelgeschäften, 40% aus Filialunternehmen. Feldzeit war vom 30. Juli bis 21. August dieses Jahres. Mehr dazu: TextilWirtschaft.de/research/imageanalysen
Lesen Sie die ausführliche Berichterstattung zur TW-Imageanalyse Anzüge 2019 ab Mittwoch, 06. November, 18 Uhr im E-Paper der TextilWirtschaft sowie am Donnerstag, 07. November in der gedruckten Ausgabe.
 
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