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TW-Imageanalyse Modern Premium 2019

Problem Preis

Das Produkt muss stimmen. Das ist klar. Allerdings zeigt sich die Premium-Kundin inzwischen deutlich preissensibler.

Permanente Sales und Rabattaktionen, die Konkurrenz durch vertikale Konzepte, alles ist fast immer verfügbar. Ware im Überfluss. All diese Aspekte drücken die Preise. So wird auch die anspruchsvolle Premium-Kundin zunehmend preissensibler.

Dieser Aussage stimmen 69% der Befragten der TW-Studie Modern Premium zu. Preise dürfen nie überzogen, müssen immer nachvollziehbar sein. Premium allein als Etikett genügt nicht. Dahinter muss Qualität. Wertigkeit und Story stehen. Dass der Aufwand pro Kunde nicht geringert wird, zeigt auch der Durschnittsbon, der laut TW-Studie unter Druck steht: 56% der in der Studie befragten Händler sagen, dass der Durschschnitts-Bon der Premium-Kundin zurück gehe. Vor drei Jahren machten gerade einmal 37% der Befragten diese Beobachtung.

Diese Bewegung hat Auswirkungen auf die Sortimentsstrategie. So sagen 77%: „Wir brauchen heute eine deutlich breitere Preis-Range in den Premium-Sortimenten als früher.” Und 59% sagen, „die Einstiegspreislage” bei Premium muss heute deutlich niedriger liegen als noch vor wenigens Saisons.

Lesen Sie die ausführliche Berichterstattung zur TW-Studie Modern Premium 2019 ab Mittwoch, 22. Mai, 18 Uhr im E-Paper der TextilWirtschaft sowie am Donnerstag, 23. Mai in der gedruckten Ausgabe.
Zur Studie
Die TW-Studie Modern Premium − Premium meets Contemporary − beleuchtet ein Segment im Umbruch. Von Januar bis März 2019 wurden in einer personalisierten Online-Befragung 133 Einkaufsverantwortliche mit Premium-Sortimenten befragt. 62% der Teilnehmer sind Inhaber(in)/Mitinhaber(in), 17% Geschäftsführer(in), 17% sind im Einkauf tätig. 62% sind in Einzelgeschäften tätig, 38% bei Filialisten. Feldarbeit und Auswertung lagen bei dem Marketing Research der TextilWirtschaft sowie der BTG Business Target Group in Scheeßel.
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