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TW-Imageanalyse Modern Premium 2019

Die Marke allein zieht nicht mehr

Je jünger die Kundin, umso hybrider ist ihr Einkaufsverhalten. Doch auch die typische Premium-Kundin ist heutzutage auf allen Kanälen, online wie offline, bei vertikalen Konzepten genauso wie in internationalen Department Stores und individuellen Multilabel-Konzepten unterwegs.

Was zunehmend zählt, ist der individuelle Look. Marke verliert dabei an Bedeutung, auch für die Premium-Kundin. Das bestätigen 61% der Befragten der TW-Studie Modern Premium Premium meets Contemporary 2019. Stattdessen rücken andere Attribute in den Vordergrund: „Die Premium-Kundin kauft heute deutlich produktorientierter und weniger markenorientiert” − dieser Aussage stimmen sogar 80% der Befragten zu.

Ganz irrelevant ist das Image einer Kollektion damit jedoch nicht. Im Ranking der Anforderungen an einen Premium-Lieferanten steht der Punkt „Markenattraktivität” immerhin noch auf Platz drei. Wichtiger sind den Händlern nur, dass die Profitabilität stimmt (Platz 2) und eine „gute Passform” (Platz 1).

Lesen Sie die ausführliche Berichterstattung zur TW-Studie Modern Premium 2019 ab Mittwoch, 22. Mai, 18 Uhr im E-Paper der TextilWirtschaft sowie am Donnerstag, 23. Mai in der gedruckten Ausgabe.
Zur Studie
Die TW-Studie Modern Premium − Premium meets Contemporary − beleuchtet ein Segment im Umbruch. Von Januar bis März 2019 wurden in einer personalisierten Online-Befragung 133 Einkaufsverantwortliche mit Premium-Sortimenten befragt. 62% der Teilnehmer sind Inhaber(in)/Mitinhaber(in), 17% Geschäftsführer(in), 17% sind im Einkauf tätig. 62% sind in Einzelgeschäften tätig, 38% bei Filialisten. Feldarbeit und Auswertung lagen bei dem Marketing Research der TextilWirtschaft sowie der BTG Business Target Group in Scheeßel.

 
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