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TW-VerbraucherFokus Bodywear Women 2019

Mehr dran, mehr drin, mehr in der Kasse

Jährlich kauft sich jede Frau durchschnittlich 7,7 neue Unterteile und 3,2 BHs. Insgesamt hat die „Normalpreis-Kundin“ Wäsche für durchschnittlich rund 570 Euro VK in ihrem Schrank. Was dürfen Höschen und BHs bei ihr dann kosten? Slips und Pants liegen bei 9 Euro, BHs bei 25 Euro. Das entspricht im Vergleich zu 2015 einem Preissprung im VK von 3 Euro pro Stück für jedes neue Unterteil. Und von 7 Euro VK für jeden neuen Büstenhalter − eine bemerkenswerte Steigerung. Offensichtlich akzeptieren viele Kundinnen höhere Verkaufspreise. Denn deutlich geschmücktere Artikel mit spitzenverzierten Schalen und dekorierten Rückenteilen, leichte Spacer-Cups und abwechslungsreiche Schnitte versüßen visuell die teils bis zu einem Drittel gestiegenen Preislagen bei Höschen, BHs und Bustiers. Auch der bessere Tragekomfort vieler Artikel überzeugt viele Frauen, mehr zu investieren.
Der Expertenband zum Bestellen
Basis des VerbraucherFokus Bodywear Women ist eine bundesweite Online-Repräsentativbefragung von mehr als 1000 Frauen. Durchgeführt vom Kölner Marktforschungsinstitut respondi im Auftrag der TextilWirtschaft im März 2019. Für alle, die an weitergehenden Ergebnissen interessiert sind, gibt es den Expertenband der Studie mit rund 140 Seiten zum Preis von 498 Euro. Dieser enthält die Komplettstudie inklusive einem nach rund 40 wichtigen Käuferzielgruppen differenzierten Tabellenband. Weiterhin besteht die Möglichkeit, die Komplettstudie nach den Käufern bzw. Fans bestimmter Marken selektiert zu bestellen. Weitere Infos dazu finden Interessierte unter www.textilwirtschaft.de/bodywearwomen2019
Bei der „Maximalpreis-Kundin“ liegt Wäsche für durchschnittlich rund 840 Euro im Schrank. Dieser Kundinnen-Typ gibt an, für Slips und Hemdchen im Schnitt maximal 14 Euro und für BHs im Schnitt maximal 35 Euro zu zahlen. Über BHs, Slips und Hemdchen hinweg zeigt sich hier nur eine moderate Preiserhöhung von ein bis zwei Euro innerhalb der letzten vier Jahre. In der Gunst aller Kundinnen verloren haben einzig hingegen Bodys. Generell gilt: Die Zahl der Frauen, die für einen BH bereit sind, höhere Preise über 20 Euro zu zahlen, hat zugenommen. Lediglich im Niedrigpreis-Segment (bis 20 Euro VK) reagieren die Kundinnen nach wie vor sehr preissensibel.

Bei Marken-Fans wiederum zeigt sich, dass durchaus auch Verkaufspreise über dem Durchschnitt aufgerufen werden können. Für Triumph-Liebhaberinnen darf ein BH ihrer Lieblingsmarke bis zu 41 Euro kosten. Passionata-Anhängerinnen sind bereit, bis zu 45 Euro zu zahlen, Mey-Fans bis zu 46 Euro. Den höchsten Preis unter allen Befragten kann aktuell Chantelle verlangen. Hier sind durchschnittlich bis zu 54 Euro drin.



Den detaillierten Bericht zum TW-VerbraucherFokus Bodywear Women 2019 lesen Sie am 01. Mai ab 17 Uhr in der App auf dem Smartphone  oder Tablet für Android und iOS sowie im E-Paper der TextilWirtschaft und am 02. Mai in der gedruckten Ausgabe.


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