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Abschied nach vier Jahren

Mammut ohne Margelist

Mammut
Kreativ-Chef Adrian Margelist hat Mammut eine neue Handschrift gegeben.
Kreativ-Chef Adrian Margelist hat Mammut eine neue Handschrift gegeben.

Adrian Margelist verlässt den Bergsport-Spezialisten Mammut. Margelist war seit Anfang 2017 als Kreativ-Chef für Mammut tätig. Doch das ist nicht die einzige Veränderung.

Mit der Ernennung von Margelist als Kreativ-Chef sorgte Mammut-CEO Oliver Pabst Anfang 2017 für Aufsehen. Schließlich war Margelist bis dato vor allem als Mode- und Accessoires-Designer bekannt. Frühere Stationen waren unter anderem MCM und Liebeskind.


Doch die überraschende Wahl des Ex-Bogner-Chefs Pabst erwies sich als richtig für die Neupositionierung der Schweizer Traditionsmarke. Margelist verlieh ihr eine erkennbar neue Handschrift, und zwar über alle Produktgruppen hinweg. Dass Pabst und Margelist es tunlichst vermieden, von „Fashion“ oder „Lifestyle“ zu sprechen, kam in der Branche gut an. Zeitgemäßes Design – das war die Zielrichtung. „Transformation heißt, dass man nicht jeden zufriedenstellen kann“, so Margelists Replik auf Kritik mancher Händler, bei dieser Erneuerung habe man das Basis-Sortiment etwas zu rigoros gekappt.

Neuer Head of Design ist Felix Albrecht, der schon viele Jahre im Unternehmen ist. Er ist allerdings, anders als sein Vorgänger, kein Mitglied der Geschäftsleitung. Margelist wiederum wird am 1. Oktober einen neuen Job antreten - wo, ist noch nicht bekannt.


Bei Mammut ist diese Personalie ein Teil des Umbaus der Geschäftsleitung unter der Führung von Pabst, der bereits im Februar eingeleitet wurde: Maximilian Lenk ist seit Februar als Chief Product Officer Mitglied des Gremiums. Matthias Hanny, bisher Leiter des B2C-Geschäfts, verantwortet nun den Part Brand&Consumer. Oliver Arndt ist als Chief Commercial Officer für das B2B- und das B2C-Geschäft verantwortlich. Der Mammut-Geschäftsleitung gehört ab 1. September auch Martin Dörig an, der als CFO auf André Grube folgt.


Neu aufgenommen werden soll in diesem Herbst auch der Verkaufsprozess. Bereits Ende vergangenen Jahres hatte der Mutterkonzern Conzetta angekündigt, die Outdoor-Tochter verkaufen zu wollen.

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