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Activewear-Offensive

Peloton baut Bekleidungs-Business aus

Peloton
Peloton launcht Activewear-Kollektion
Peloton launcht Activewear-Kollektion

Der Homefitness-Anbieter Peloton hat die Marke Peloton Apparel gelauncht. Damit soll das Bekleidungs-Business gepusht werden. Über die Nutzung des Markennamens Peloton für Bekleidung gibt es indes Streit.

Peloton: Die erste komplette Kollektion


Bislang bestand das Apparel-Sortiment des US-Konzerns vor allem aus Einzelteilen und Kapseln, die anlässlich besonderer Events angeboten wurden. Daneben gibt es Kapseln, die gemeinsam mit anderen Brands entwickelt wurden. Prominentestes Beispiel ist die Kooperation, die Peloton jüngst mit Adidas vorgestellt hat.

Verkauft wird die Peloton Apparel Activewear-Kollektion online, über Facebook und Instagram sowie in ausgewählten Peloton-Stores. Die Styles – für Männer, Frauen und Unisex – kosten 50 bis 128 Euro im VK. Ausgewählte Signature-Styles sollen immer wieder neu aufgelegt werden. Zum Einsatz kommen vier Performance-Materialien mit leichter bis hoher Kompression.
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Seit Adidas-Chef Kasper Rorsted die Kooperation mit Peloton vergangene Woche angeteasert hat, wurden weitere Details mit Spannung erwartet. Heute wurde nun die erste gemeinsame Kollektion der beiden Big Brands vorgestellt. Pelotons Apparel-Chefin Jill Foley erklärt im TW-Gespräch, warum Adidas genau der richtige Partner ist und welche Rolle das Lifestyle-Business spielt.

Wer aber darf in Deutschland überhaupt Bekleidung unter der Marke Peloton verkaufen? Darüber streitet indes die Leimener Firma Prolog Cycling Wear mit dem US-Konzern. Prolog hat im Mai 2019 die Marke Peloton für Schuhe, Kopfbedeckungen und Bekleidungsstücke eingetragen und macht geltend, dass der US-Konzern Peloton diese Marke verletze.

Peloton wiederum macht geltend, dass Prolog Markenrechte des US-Konzerns verletzte, da dieser ältere Markenrechte habe  – allerdings nicht für Bekleidung, sondern unter anderem für Sportgeräte und -zubehör.

Kommende Woche steht ein Gütetermin in dieser Sache vor dem Landgericht Mannheim an.

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