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Oberalp: Umsatz steigt, neuer CEO kommt

Christoph Engl kehrt im September in seine Heimatstadt Bozen zurück. Er wird dort CEO der Oberalp-Gruppe.
Christoph Engl kehrt im September in seine Heimatstadt Bozen zurück. Er wird dort CEO der Oberalp-Gruppe.

Bei der Oberalp-Gruppe (u.a. Salewa, Dynafit) ist der Umsatz weiter geklettert. Der Südtiroler Bergsport-Ausrüster und Sportfachhändler wuchs im Geschäftsjahr 2017 um 5% auf 196 Mio. Euro. Für 2018 erwartet das 1981 gegründete Familienunternehmen ein Plus in gleicher Höhe. Wie Oberalp außerdem bekanntgab, wird der ausgewiesene Markenexperte Christoph Engl im September neuer CEO der Oberalp-Gruppe. Er übernimmt die Aufgaben von Massimo Baratto, der Ende vergangenen Jahres zum Sportartikelhersteller Under Armour gewechselt ist.

Engl war zuletzt Managing Director der Unternehmensberatung Brand Trust in Deutschland. Davor hat der gebürtige Bozner bei der Südtirol Marketing Gesellschaft gearbeitet. Dort verantwortete er als Geschäftsführer die Einführung der Dachmarke Südtirol und die touristische Vermarktung der Region.

Bei Oberalp leitet Engl gemeinsam mit der Unternehmerfamilie die Marken Salewa, Dynafit, Wild Contry und Pomeca. Darüber hinaus verantwortet der Experte für alpine Regionen den Vertrieb von Marken wie Under Armour, Speedo, Fischer und Spyder sowie X-Bionic und X-Socks in Italien. 

Für X-Bionic und X-Socks ist Oberalp erst seit diesem Monat zuständig. Dabei handelt es sich um hochfunktionelle Sportbekleidung des Herstellers X-Technology Swiss, für die Oberalp als exklusiver Distributor arbeitet.Um das Wachstum der 1990 übernommene Marke Salewa weiter zu stärken, wurde nach Unternehmensangaben der Kommunikationsetat um 2 Mio. Euro erhöht. Die Werbegelder werden im deutsch- und italienischsprachigen Alpenraum eingesetzt, wo Salewa seine Wurzeln hat.

Der Werbefeldzug, der unter dem Namen Alp Attack läuft, ist auf drei Jahre angelegt. Im Mittelpunkt steht die "Positionierung als Bergsportmarke mit dem klaren Fokus auf die Zielgruppe des progressiven Bergsportlers“, erklärt das in Bozen ansässige Unternehmen.
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