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Chinesische Holding übernimmt

Xtep kauft K-Swiss, Palladium und Supra

Supra
Wie sich der Umsatz von Supra (Foto) entwickelt, wird nicht separat ausgewiesen. K-Swiss und Palladium konnten ihren Umsatz im Geschäftsjahr 2018 jeweils steigern.
Wie sich der Umsatz von Supra (Foto) entwickelt, wird nicht separat ausgewiesen. K-Swiss und Palladium konnten ihren Umsatz im Geschäftsjahr 2018 jeweils steigern.

Das börsennotierte chinesische Sportswear-Unternehmen Xtep hat einen Aktienkaufvertrag mit E-Land abgeschlossen, dem Mutterunternehmen von E-Land Footwear USA. Damit gehen die Labels K-Swiss, Palladium und Supra für 260 Mio. USD (232 Mio. Euro) an den Konzern mit Sitz in Hongkong. Die Übernahme soll Ende Juli 2019 abgeschlossen sein.
Derber Schuh, zarte Farbe. Ein aktuell im Handel erhältliches Modell von Palladium.
Palladium
Derber Schuh, zarte Farbe. Ein aktuell im Handel erhältliches Modell von Palladium.
Xtep-Chairman und -CEO Ding Shui Po sagt: „Die Übernahme wird nicht nur Xtep’s Position im expansiven chinesischen Sportswear-Markt stärken, sondern uns auch Wachstumsmöglichkeiten in noch nicht erschlossenen Überseemärkten wie Südostasien geben. Anders gesagt, Xtep hat nun, was es braucht, um in den kommenden Jahren sowohl auf dem Heimatmarkt als auch außerhalb schneller zu wachsen.”

K-Swiss, Palladium und Supra sollen das umfangreiche Vertriebsnetz von Xtep nutzen. Zudem sollen Synergien in den Bereichen Forschung, Entwicklung und Lieferkette entstehen. Xtep mit Sitz in Fujian wurde vor 17 Jahren gegründet und ist seit 2008 an der Hongkonger Börse gelistet. Das Retail-Netz umfasst 6200 Läden in 31 chinesischen Provinzen.



E-Land Footwear ist mit seinen Labels in mehr als 80 Ländern präsent. Im Geschäftsjahr 2018 generierte das Unternehmen einen Umsatz von 210 Mio. USD und damit ein Plus von 1,9% verglichen mit dem Vorjahr. K-Swiss steigerte den Umsatz um 12% auf 109 Mio. US-Dollar, Palladium legte um 9,7% auf 77 Mio. USD zu. Die restlichen Marken mussten ein Minus von fast 40% auf 22,8 Mio. USD verbuchen. Die Umsätze von Supra werden nicht separat ausgewiesen.
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