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Corona-Krise

Under Armour, Lululemon und Levi's schließen US-Stores

Lululemon
Lululemon schließt in den USA aufgrund des Coronavirus seine Stores. Hier zu sehen: Eine Filiale in Stockholm.
Lululemon schließt in den USA aufgrund des Coronavirus seine Stores. Hier zu sehen: Eine Filiale in Stockholm.

Nachdem Weltmarktführer Nike am Sonntag erklärte, einen Großteil seiner Stores ab Montag zu schließen, ziehen viele Brands nach.

Auch Stores der drei Milliarden-Konzerne Under Armour, Lululemon und Columbia Sportswear bleiben ab heute geschlossen.


Der Outdoor-Anbieter Columbia Sportswear schließt seine US-Stores nach heutigem Stand bis Freitag, den 27. März. Doch auch außerhalb Nordamerikas würden „in ausgewählten Märkten“ Geschäfte geschlossen, heißt es. Bis dato gilt das nur für Italien. In Deutschland ist Columbia mit sechs Outlet-Stores vertreten, die aktuell geöffnet sind. Von den Schließungen betroffene Mitarbeiter erhalten bezahlten Sonderurlaub.

Der kanadische Sportswear-Anbieter Lululemon schließt von heute an nicht nur die Läden in Nordamerika, sondern auch in Europa. Auch diese Schließungen sind zunächst bis 27. März terminiert. Während dieser Zeit sollen die Mitarbeiter für alle geplanten Arbeitsstunden bezahlt werden. Informationen zu den wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise kündigt das Unternehmen für den 26. März an, wenn das Unternehmen die Zahlen für 2019 präsentiert.

Der US-Konzern Under Armour schließt seine Stores auf dem nordamerikanischen Heimatmarkt ebenfalls, nach heutigem Stand bis einschließlich 28. März. Auch hier sollen die Mitarbeiter weiter bezahlt werden.

Mit Levi's ist ein weiterer Milliarden-Konzern mit von der Partie: Das US-Unternehmen gibt bekannt, zunächst bis zum 27. seine Stores in den USA und Kanada geschlossen zu halten. Die Store-Mitarbeiter würden für alle geplanten Stunden bezahlt, heißt es in einer Mitteilung. Das Online-Business des Unternehmens soll davon nicht beeinträchtigt werden.

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