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Damit verdreifacht sich das Store-Netzwerk in den USA fast

Snipes übernimmt Jimmy Jazz

Imago / Arnulf Hettrich
Über 450 Filialen hat Snipes bislang in Europa und den USA, unter anderem in Stuttgart (Foto). Durch die Übernahme von Jimmy Jazz erhöht sich diese Zahl auf mehr als 600.
Über 450 Filialen hat Snipes bislang in Europa und den USA, unter anderem in Stuttgart (Foto). Durch die Übernahme von Jimmy Jazz erhöht sich diese Zahl auf mehr als 600.

Mehr als 100 Filialen führt Snipes in den USA bereits. Bald werden es auf einen Schlag fast 270 sein. Denn der Kölner Sneaker- und Streetwear-Filialist übernimmt den US-amerikanischen Mitbewerber Jimmy Jazz.

Die Verträge wurden bereits unterzeichnet, die Akquise werde voraussichtlich bis Ende des Jahres abgeschlossen sein, teilt Snipes mit. Über die Übernahmekonditionen wurde Stillschweigen vereinbart. Bislang umfasste das Store-Netzwerk von Snipes in Europa und den USA über 450 Filialen, künftig werden es mehr als 600 sein. Der allererste Snipes-Store wurde 1998 eröffnet.

Jimmy Jazz hilft Snipes dabei, neue Gebiete in den USA zu erschließen, denn das Unternehmen mit Sitz in Secaucus, New Jersey, ist insbesondere an der Ostküste, im Südosten sowie im Mittleren Westen präsent. Der Sneaker- und Streetwear-Filialist wurde vor über 30 Jahren gegründet, das Sortiment setzt sich aus Labels wie Nike, Jordan, Adidas, Puma und Polo zusammen. Nach Angaben von Snipes verfügt Jimmy Jazz über ein solides E-Commerce-Geschäft. Die Kölner kündigen an, das Erbe des US-amerikanischen Filialisten erhalten zu wollen.

Sven Voth, CEO und Gründer von Snipes, sagt: "Trotz der Pandemie wächst Snipes weiter. Mit unserem 'Community first'-Ansatz setzen wir den Konsumenten ins Zentrum unseres Handelns. Das wird auch innerhalb der Partnerschaft mit Jimmy Jazz weiterhin im Vordergrund stehen, darüber freuen wir uns sehr."

Jimmy Khezrie, Inhaber von Jimmy Jazz, fügt hinzu: "Mit Snipes haben wir einen starken, globalen Partner gewonnen, der unsere Leidenschaft teilt und unser Erbe sowie unsere Investitionen in unsere Teams und Stores angemessen fortführen wird."
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Jimmy Khezrie
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