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Den weltgrößten Sportmarkt im Visier

Puma eröffnet ersten Flagship-Store in Nordamerika


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Puma stellt mit dem New Yorker Store die Weichen für weiteres Wachstum in Nordamerika.
Puma stellt mit dem New Yorker Store die Weichen für weiteres Wachstum in Nordamerika.

Ein klares Bekenntnis zu einem der wichtigsten Wachstumsmärkte: Puma hat in New York seinen ersten Flagship-Store in Nordamerika eröffnet. Auswirkungen hat der Handelsstreit mit China allerdings darauf, woher die Sneaker kommen, die hier verkauft werden.

Premiere an der Fifth Avenue: Puma hat an diesem Donnerstag in New York seinen ersten Flagship-Store in Nordamerika eröffnet. Der 1700 Quadratmeter große Store ist nur einen Steinwurf vom Rockefeller Center und Time Square entfernt. Bisher war Puma auf dem weltgrößten Sportmarkt mit eigenen Stores nur in FOCs vertreten.

Premiere an der Fifh Avenue: Das neue Puma-Flaggschiff in New York

Die USA gehören zu den wichtigsten strategischen Wachstumsmärkten bei Puma. „Pumas starkes Wachstum in Nordamerika ist weiterhin ungebrochen und dieser neue Store ist unser Bekenntnis zu diesem wichtigen Markt,“ sagte Bob Philion, President Puma North America. Neben der gesamten Puma-Produktpalette – von Lifestyle, Basketball, Motorsport, Golf, Fußball und den Kids-Kollektionen – werden in dem neuen  Store auch exklusive Kollektionen erhältlich sein und Events stattfinden. Außerdem haben Kunden die Möglichkeit, Produkte personalisieren zu lassen.

„Wir freuen uns, den ersten Flagship Store in New York in einer begehrten Lage in Manhattan zu eröffnen, mit dem wir Kunden aus den USA und der ganzen Welt ansprechen können,“ sagt Puma-CEO Bjørn Gulden.
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„Wir freuen uns, den ersten Flagship Store in New York in einer begehrten Lage in Manhattan zu eröffnen, mit dem wir Kunden aus den USA und der ganzen Welt ansprechen können,“ sagt Puma-CEO Bjørn Gulden.
„Ich glaube, dass diese Investition in einer der schnellsten Städte überhaupt uns hilft, die schnellste Sportmarke der Welt zu werden. Wir wollen neue Maßstäbe im Sport, der Mode und der Technologie setzen und dieser Store ist der nächste Schritt dabei.“
Puma-CEO Bjørn Gulden.
Im Jahr 2021 wird der deutsche Sportartikelhersteller auch ein neues Headquarter in den USA beziehen. In Sommerville im Bundesstaat Massachusetts werden dann auf rund 14.000m² die Nordamerika-Aktivitäten des Unternehmens gebündelt. Bislang operiert die US-amerikanische Tochtergesellschaft, die unter dem Namen Puma North America Inc firmiert, von zwei unterschiedlichen Standorten in Boston und Westford aus.

Der Handelsstreit der USA mit China hat schon heute Einfluss darauf, wo Ware für den US-Markt produziert wird. „Wir glauben an den freien Handel, der einen freien Warenfluss bedeutet, und sind daher der Meinung, dass erhöhte Zölle kontraproduktiv sind. Wir beobachten die Entwicklung dieses Themas seit einiger Zeit aufmerksam und hatten uns eine Einigung ohne Erhöhung der Zölle erhofft“, heißt es vom Unternehmen. „Dennoch haben wir inzwischen bereits Produktionsmengen für den US-Markt aus China in andere Länder verlagert. Unser aktueller Anteil an Produkten für den US-Markt, der in China produziert wird, liegt derzeit bei rund 20% und wird, wenn die erhöhten Zölle bestehen bleiben, weiter reduziert. Wir nutzen diese chinesischen Kapazitäten nun für andere, nicht US-amerikanische Exportmärkte sowie für die lokale Produktion für China.“
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