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Rad-Spezialist will stationär kräftig expandieren

Rose Bikes: Drykorn-Startschuss und 24/7-ECE-Premiere

Rose Bikes
Eine neue Design-Handschrift ist schon bei der Bekeidungslinie klar sichtbar, die Rose in Eigenregie entwickelt und jetzt vorgestellt hat.
Eine neue Design-Handschrift ist schon bei der Bekeidungslinie klar sichtbar, die Rose in Eigenregie entwickelt und jetzt vorgestellt hat.

Man ahnte es, seit Rose Bikes-CEO Marcus Diekmann das Selfie aus der Drykorn-Zentrale in Kitzingen postete - jetzt ist die Katze aus dem Sack: Im Frühjahr 2022 kommt die erste gemeinsame Kapsel des Bike-Spezialisten und dem Contemporary-Label in den Handel. Daneben soll es mit stationären Flächen kräftig vorwärtsgehen - vor allem zusammen mit der ECE.




Geordert werden kann die Rose-Drykorn-Kapsel allerdings noch nicht, dazu gibt es erst im September weitere Infos, wenn die Kollektion dem Handel vorgestellt wird. Verkauft werden soll sie bei ausgewählten Händlern sowie von Drykorn und Rose direkt. „Wir werden mit denen arbeiten, die am partnerschaftlichsten sind“, kündigt Diekmann an, ohne weiter ins Detail zu gehen.

Ein Feld mit großem Potenzial, das etwa der Online-Shop Paul&Prediger gezielt beackert. Und ein Segment, für das es noch keinen griffigen Namen gibt. Der Slogan für die von Rose nun angeteaserte „Bike Fashion“-Kapsel ist angelehnt an den bekannten Drykorn-Claim „for beautiful people“: „All cyclists are beautiful“.

Auch die angekündigte Expansion in zahlreichen ECE-Centern enthält interessante Details. 13 Flächen bis Ende 22 kündigt Rose Retail-Chef Tim Böker an, „um Lücken in der Landkarte zu schließen“. So geht Rose unter anderem in Center in Augsburg, Saarbrücken, Essen und Dresden. Speziell für Dresden kündigt er einen Store an, der den gerade erst bei Globetrotter eröffneten Shop nicht kannibalisieren, sondern ergänzen soll: „Dort werden wir einen besonderen Fokus auf Fashion legen.“

Die Center-Flächen sollen 150 bis 200m² groß sein. Die Flächen würden „partnerschaftlich“ mit der ECE betrieben, so Diekmann. Sie seien zudem Teil eines neuen „24/7“-Konzepts, das auch außerhalb der normalen Öffnungszeiten den Kunden bestimmte Service-Points zugänglich mache.

Im Zuge der ECE-Expansion startet Rose auch in Österreich. Flächen sind für Wien, Innsbruck und Klagenfurt geplant. Ebenfalls 2022 fällt der Startschuss in den Niederlanden. Wie in der Schweiz wird Rose dort ein Joint Venture gründen.

Weiter vorangetrieben werden soll auch die Expansion mit Flächenpartnerschaften bei großen Einzelhändlern sowie die Eröffnung eigener Stores. Im September eröffnet der Kölner Laden. Premiere wird dort ein neuer OneFID-Bodyscanner feiern, mit dem der Rose-Kunden künftig rundum vermessen werden kann und sogar Daten für den Helm und die richtigen Handschuhe ermittelt werden. 2022 kommen Läden in Hamburg und in Garmisch-Partenkirchen dazu, in der Schweiz eröffnen Stores in Bern und in Basel. Damit wird sich die Zahl der stationären Rose-Touchpoints von aktuell 14 bis Ende kommenden Jahres auf 32 erhöhen.

Darüberhinaus sollen mehrere hundert stationäre Fahrradhändler sowohl über ein neues Rose-Dienstrad-Leasing-Modul Teil der Rose-Plattform werden als auch als Service-Partner.

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