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Details zum IPO von On

So viel Geld will On an der Börse einsammeln

On
Der Anteil, den Roger Federer (2.v.re.) an On hält, ist nach wie vor nicht bekannt. Sehr wohl aber der seiner Mitstreiter bei On (v.li.): David Allemann und Caspar Coppetti halten heute jeweils 5,9% am Unternehmen, Marc Maurer und Martin Hoffmann jeweils 1,8% und Olivier Bernhard 6,7%.
Der Anteil, den Roger Federer (2.v.re.) an On hält, ist nach wie vor nicht bekannt. Sehr wohl aber der seiner Mitstreiter bei On (v.li.): David Allemann und Caspar Coppetti halten heute jeweils 5,9% am Unternehmen, Marc Maurer und Martin Hoffmann jeweils 1,8% und Olivier Bernhard 6,7%.

Der mit Spannung erwartete Börsengang von On rückt näher. Ab dem 15. September sollen Aktien des Laufschuh-Anbieters an der New Yorker Börse gehandelt werden. Jetzt ist auch offiziell, wie viel Geld der IPO in die Kassen der Schweizer spülen soll.

Der Ausgabepreis der Aktien soll zwischen 18 und 20 US-Dollar (15 und 17 Euro) liegen. Bei einem Ausgabepreis von 20 Dollar würde das Transaktionsvolumen insgesamt 715,3 Mio. Dollar betragen. Das Unternehmen würde damit mit rund 5,5 Mrd. Dollar bewertet werden.


Ausgehend von einem Ausgabepreis von 19 Dollar, erwartet On einen geschätzten Netto-Erlös von rund 449 Mio. Dollar nach Abzug von Abschlägen, Provisionen und weiteren Kosten. Erlöse aus dem Verkauf der Aktien durch die verkaufenden Aktionäre, sprich die Chefs, sind in dieser Rechnung nicht enthalten. Diese fünf erhalten immerhin, sollte der Preis bei mindestens 18 Dollar liegen, in Summe mehr als 100 Mio. Dollar.


Notiert werden 31,1 Millionen Aktien. Rund ein Fünftel davon (5,7 Millionen) verkaufen die On-Chefs David Allemann, Olivier Bernhard, Caspar Coppetti, Martin Hoffmann und Marc Maurer. Um mögliche Mehrzuteilungen (Greenshoe-Option) abzudecken, können die Konsortialbanken weitere 3,8 Millionen Stammaktien sowie zusätzlich rund 850.000 Aktien der Manager erwerben.


Zum Kauf stehen allerdings nur sogenannte Stammaktien der Klasse A. Stimmrechtsaktien der Klasse B dürfen die Chefs nur mit Zustimmung der anderen vier Mitstreiter verkaufen. Mit dieser Konstellation stellen sie sicher, dass auch künftig sie das Sagen haben. Für Investoren zweifellos ein Risiko, das im SEC-Filing allein auf mehreren Seiten dargestellt wird.


Am meisten zu sagen hat also vor und nach dem Börsengang Olivier Bernhard. Er hat künftig 18,9% der Stimmrechte, Caspar Coppetti 17,7%, David Allemann 16,7%, Martin Hoffmann 3,1% und Marc Maurer 3%. Gemeinsam mit den Großaktionären Point Break Capital, Stripes, HH OAG Holdings HK sowie den Direktoren Alex Perez und Kenneth Fox halten sie auch künftig 75,5% der Stimmrechte und 50,8% am Unternehmen.
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