Heidi O'Neill ist eine der wichtigsten Top-Managerinnen von Nike. Und jetzt erweitert sie ihren Aktionsradius noch einmal, treibt entscheidende Geschäftsfelder weiter voran.

Als Chefin von Nike Direct verantwortet sie ein Business, das sich schon heute zum äußerst wichtigen Wachstumsmotor des Weltmarktführers entwickelt hat. Ein Drittel der Markenerlöse macht Nike direkt mit den Konsumenten, ob online oder in den eigenen Stores. Das waren im vergangenen Geschäftsjahr (31. Mai) insgesamt 10,4 Mrd. US-Dollar (9,2 Mrd. Euro) – ein sattes Plus von 12% (währungsbereinigt). Ein Trend, der sich mit plus 12% auch in den ersten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahres fortgesetzt hat. Angetrieben vor allem von den Digital-Erlösen: Diese verzeichneten sogar ein Plus von 34%.



Nun erhält O’Neill noch mehr Kompetenzen. Ab sofort verantwortet sie nicht nur die Nike-Stores und Nike.com, sondern auch alle digitalen Produkte und Services des Konzerns. O'Neill wird an Elliott Hill, President, Consumer und Marketplace, berichten.

O’Neill ist ein Nike-Urgestein. Sie begann ihre Karriere vor 20 Jahren als Marketing Director Apparel und hatte seitdem zahlreiche Führungspositionen bei dem Sportartikel-Konzern inne. Zuletzt war sie  President des Direct-to-Consumer-Geschäfts. „Wir sind zuversichtlich, dass Heidi in dieser erweiterten Rolle Nike Direct durch die nächste transformative und digital geführte Ära von Nike führen kann“, so Hill.

Auch der bisherige Chief Digital Officer, Adam Sussman, übernimmt eine erweiterte Rolle als Vice President, GM Nike Direct Digital und Geographies. Sussman wird an O’Neill berichten.

Welche Bedeutung Digital Commerce über das Betreiben des eigenen Online-Shops hinaus für Nike hat, zeigen allein die zahlreichen Kooperationen, die das Unternehmen jüngst eingegangen ist. Vor wenigen Wochen verkündete Nike den Einstieg in das Shopping Actions-Programm von Google. Online-Shopper könnten damit Nike-Produkte einfacher über die klassische Suche oder den Sprachassistenten von Google finden und sofort kaufen.

Noch recht jung ist auch die Zusammenarbeit mit Flipkart, dem führenden indischen Online-Händler,  ebenso die mit Jet.com auf dem US-Heimatmarkt. In China können seit vergangenem Quartal Nike Plus-Member-Accounts mit Tmall-Accounts verknüpft werden, was die Nike Plus-Mitgliederzahl in China deutlich erhöht habe. Dazu soll auch die Partnerschaft mit WeChat weiter beitragen.

Doch Nike glaubt nach wie vor auch an stationären Retail. Wie Nikes Vision aussieht, zeigten zuletzt eindrucksvoll die Eröffnungen in Shanghai und in New York City. „Nike NYC macht unsere Vision von lebendigem Retail real“, so O’Neill. „Eines dynamisches und aktives Shopping-Erlebnis in einer interaktiven, digitalen Umgebung.“
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