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Drei Intersport-Filialen unter neuem Namen

Darum flaggt Kiegele auf Sportgreen um

Sportgreen
Joachim Kiegele will mit seinem neuen Konzept eine Plattform für nachhaltiger hergestellte Sportbekleidung bieten - online wie stationär.
Joachim Kiegele will mit seinem neuen Konzept eine Plattform für nachhaltiger hergestellte Sportbekleidung bieten - online wie stationär.

Aller guten Dinge sind drei: In Ingelheim eröffnete Joachim Kiegele die dritte Filiale unter dem Namen Sportgreen. Warum er daran glaubt, dass das der richtige Name ist, um den Handel mit nachhaltig hergestellter Sportbekleidung voranzutreiben.

Aller guten Dinge sind drei: In Ingelheim eröffnete Joachim Kiegele die dritte Filiale unter dem Namen Sportgreen. Alle drei Läden - vor Ingelheim eröffneten bereits Geisenheim und Eltville - waren zuvor Intersport Kiegele-Filialen. Unter diesem Namen ist das Unternehmen jetzt nur noch in Wiesbaden vertreten. Auf 800m² gibt es nun auch in Ingelheim neben nachhaltig hergestellter Sportbekleidung Informationen zum Thema Nachhaltigkeit und fairen Produktionsbedingungen.


Sportgreen wurde Anfang 2021 von Joachim Kiegele, Ralf Kauffmann und Volker Ostermann gegründet und beschäftigt mittlerweile 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den Standorten Ingelheim, Geisenheim und Eltville. Im April ging bereits der Sportgreen-Online-Shop an den Start.

„Ich beschäftige mich schon seit vielen Jahren mit dem Thema Nachhaltigkeit“, so Kiegele. „Und wir haben auch schon in der Vergangenheit beim Einkauf hohe Kriterien an unsere Lieferanten gestellt. Das war allerdings in den Intersport-Filialen nicht so sichtbar.“


Intersport-Mitglied bleibt er weiterhin, jetzt allerdings als so genannter Kooperationspartner. Diese Partner treten nicht unter dem Namen Intersport am Markt auf – so wie etwa der jüngste Neuzugang im Kreis der Intersport-Mitglieder, der Outdoor-Filialist McTrek.


Da Kiegele sich mit dem Einkauf nachhaltiger Produkte auch schon vor der Sportgreen-Gründung intensiv befasst wird, bleibt das Sortiment zu etwa zwei Dritteln gleich. Das wird sich allerdings noch ändern. „Das Thema Nachhaltigkeit stellt für die Hersteller von Sportbekleidung tatsächlich eine echte Herausforderung dar“, so Kiegele. „Wir bieten zunächst einmal Marken an, die mindestens zu 50 Prozent nachhaltig produziert wurden und aus recyceltem Material bestehen. Der Anteil soll in den nächsten Jahren wachsen. Unser Ziel ist es, dass am Ende alle profitieren: Unsere Umwelt, die Menschen, die in die Herstellung eingebunden sind, der Handel – und nicht zuletzt die Konsumentinnen und Konsumenten, die wieder mit einem guten Gefühl einkaufen können.“


Im nächsten Schritt will Sportgreen das Thema Kreislauf-Wirtschaft vorantreiben. Kunden können ihre gebrauchten und abgetragenen Sportsachen bei Sportgreen abgeben, das Unternehmen kümmert sich um das Recycling und die Weiterverwendung der Ressourcen für die Herstellung neuer Produkte.


Bei der Eröffnung des Stores in Ingelheim beteiligten sich die Marken Vaude, On und Brooks mit Aktionen. Der Lauf- und Fitness-Trainer Mamadou Lamine Ndiaye vom Sportwissenschaftlichen Institut der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz gab Tipps zum Thema Sport und Fitness.
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