Die Vorwürfe gegen Nike reißen nicht ab: Zwei frühere Mitarbeiterinnen haben eine Klage wegen Diskriminierung eingereicht. Medienberichten zufolge geben die beiden Klägerinnen an, dass sie unter anderem bei Beförderungen übergangen und schlechter bezahlt worden seien als männliche Kollegen.

"Nike lehnt jede Art von Diskriminierung ab und engagiert sich seit langem für Diversität und Inklusion", heißt es in einem offiziellen Statement des Sportartikelkonzerns.  "Wir verpflichten uns zu wettbewerbsfähiger Vergütung und Zusatzleistungen für unsere Mitarbeitern. Die überwiegende Mehrheit der Nike-Mitarbeiter lebt unsere Werte der Würde und des Respekts für andere."

Nike steht seit einigen Monaten wegen Fehlverhaltens hochrangiger Manager in der Kritik. Das überraschende Ausscheiden von Nike-Vize Trevor Edwards im März markierte den Anfang einer Reihe von Abgängen. Im Mai entschuldigte sich Nike-Chef Mark Parker bei den Mitarbeitern für Defizite in der Unternehmenskultur.
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