Premiere bei Outfitter: Der Teamsport-Spezialist hat sein erstes Eigenlabel gelauncht. Zum Start der Outfitter-Kollektion gibt es T-Shirts für 17,95 bzw.19,95 Euro, einen Sweater für 34,95 Euro, ein Hoodie für 39,95 Euro und eine Sweat-Pants für 34,95 Euro. Vertrieben wird die Kollektion zunächst exklusiv über den Online-Shop und im Frankfurter Store sowie über Amazon.




Marketing-Chef Thomas Bohner über Brand-Building, Kooperationen und welchen Stellenwert "Made in Europe" für die Outfitter-Kunden hat:
Outfitter-Marketingchef Thomas Bohner
Outfitter-Marketingchef Thomas Bohner

Warum startet Outfitter jetzt mit einer Kollektion unter eigenem Namen?

Zunächst einmal ist das für uns als Händlermarke natürlich eine klassische Brand Building-Maßnahme. Zum anderen wollen wir unseren Kunden eine preisgünstigere, moderne, aber trotzdem hochwertige Lifestyle-Alternative bieten. In diesem Punkt wollten wir unser aktuelles Angebot gerne ergänzen. Gerade von Vereinsseite oder auch aus der Industrie kommen immer wieder mal Anfragen nach so einem Angebot, und das dann auch in größeren Stückzahlen.



Bisher ist das Angebot sehr Basic-lastig. Ist ein Ausbau der Kollektion geplant?
Ja, es wird noch ein Damen-Sortiment geben. Außerdem wird es Kooperationen mit Influencern geben, mit Magazinen, und allem, was im Fußball-Lifestyle Rang und Namen hat. Oder auch mit eher regionalen Künstlern wie Fuego Fatal, der das „Frankfurt kickt alles“-Logo für unseren Store in Frankfurt entworfen hat.

Wo wird die Kollektion gefertigt? Sie  werben mit „Made in Europe“. Und was heißt „fair produziert“?
Die Kollektion wird bei einem der größten Textil-Produzenten in Europa gefertigt. Der Betrieb ist Ökotex 100- und BSCI-zertifiziert. An anderen Zertifizierungen sind wir dran.

Über welche Stückzahlen reden wir aktuell?
Wir haben jetzt erstmal rund 25.000 Teile produziert.

Legen denn Ihre Kunden Wert auf faire und nachhaltige Produktion? Schließlich gehen viele von denen wahrscheinlich auch zu Primark…
Ja, wir stellen fest, dass das Thema gerade für jüngere Kunden immer wichtiger wird.  Die sind sich ihrer sozialen Verantwortung durchaus bewusst und machen sich mehr und mehr Gedanken darüber, wie Produkte hergestellt werden. Und das haben wir nur bei unserem eigenen Label wirklich in der Hand.