TW Sports
Europa-Geschäft wird neu strukturiert

Adidas ohne Krawinkel

Adidas
Winand Krawinkel verlässt Adidas nach 15 Jahren.
Winand Krawinkel verlässt Adidas nach 15 Jahren.

Winand Krawinkel verlässt Adidas. Er war seit 15 Jahren für den Konzern tätig und zuletzt zuständig für die kommerzielle Ausrichtung in Europa.

Wie der Konzern in einer knappen Erklärung mitteilt, habe Krawinkel während der letzten beiden Jahre maßgeblich dazu beigetragen, das Geschäft in Europa profitabler zu machen und die Vertriebsstrukturen weiter zu verbessern. In dieser Rolle war der gebürtige Westfale ein wichtiges Mitglied des europäischen Führungskreises.

Die Frage, ob diese Personalie mit der Neustrukturierung des Europa-Geschäfts zusammenhängt, blieb vom Konzern bislang unbeantwortet. Zum 1. Januar 2021 hat Adidas zur besseren Nutzung von Skaleneffekten die bisherigen Märkte Europa, Russland/GUS und Emerging Markets in den neu geformten Markt EMEA integriert. Managing Director EMEA ist seit November 2020 Arthur Hoeld.

Dem Unternehmen gehörte Krawinkel seit 2006 an. Zunächst war der 57-Jährige Leiter Business Development für die damalige Region Europa/Naher Osten/Afrika, später Marketing Direktor in Italien, Geschäftsführer in Südafrika. 2013 kehrte Krawinkel nach Herzogenaurach zurück und übernahm die Position des Managing Director Central Europe. 2017 übernahm er zusätzlich die Verantwortung für die Region East. Das Geschäft in Deutschland, Österreich und Schweiz führt seit 2018 allerdings schon Paul Boerboom.

2017 nahm Winand Krawinkel (li.) in Heidelberg den TW Forum Preis für Adidas Originals entgegen. Er teilte sich das Podium mit Julia Bösch (Outfittery), Claudio Marenzi und Raffaello Napoleone (Pitti Uomo).
T. Fedra
2017 nahm Winand Krawinkel (li.) in Heidelberg den TW Forum Preis für Adidas Originals entgegen. Er teilte sich das Podium mit Julia Bösch (Outfittery), Claudio Marenzi und Raffaello Napoleone (Pitti Uomo).
Im Zuge der Neuorganisation der Regionen gab es auch in Asien eine wesentliche Veränderung: China wird nun nicht mehr als Teil der Region Asien-Pazifik geführt, sondern als separater Markt. Diese Änderung spiegele Chinas Bedeutung als Wachstumsmarkt für das Unternehmen wider. Der verbleibende Markt Asien-Pazifik setzt sich nun aus Japan, Südkorea, Südostasien und der Pazifikregion zusammen.
logo-tw-sports-white

Ab sofort den kostenfreien Newsletter ins Mail-Postfach?

 

stats