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Fitness-Hype-Brand holt Investor an Bord

Gymshark will es mit Nike und Adidas aufnehmen

Gymshark
Startseite des Online-Shops von Gymshark.
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Ben Francis, Gründer der Fitness-Brand Gymshark, denkt groß. Zu Recht: Immerhin hat sein Unternehmen nur acht Jahre nach Gründung bereits Unicorn-Status erlangt. Was 2012 in der elterlichen Garage in Birmingham begann, hat heute eine Marktbewertung von mehr als 1 Mrd. Pfund (1,11 Mrd. Euro). Nun ist mit General Atlantic erstmals ein Investor bei Gymshark eingestiegen. Er hat sich 21% der Anteile gesichert.

Mit dem frischen Geld will Gymshark zur erfolgreichsten britischen Fitness-Brand aufstiegen. „Ich bin fest davon überzeugt, dass Gymshark das Potenzial hat, für Großbritannien das zu sein, was Nike für die USA und Adidas für Deutschland ist“, sagt Francis. Der Einstieg von General Atlantic sei ein wichtiger Schritt, um das zu verwirklichen.


Weiteres Potenzial sieht er vor allem in Nordamerika, das bereits der wichtigste Markt für Gymshark ist. „Wir freuen uns darauf, eng mit General Atlantic zusammenzuarbeiten, um unsere globale Präsenz auszubauen und sicherzustellen, dass Gymshark zu einem der weltweit führenden Unternehmen in der Fitnessbranche wird.“


Der neue Investor ist ebenfalls von diesem Potenzial überzeugt: „Vor dem Hintergrund der steigenden Social Media-Nutzung, des rasanten Wachstums des E-Commerce und des zunehmenden Fokus auf Gesundheit und Wellness ist Gymshark in der Lage, die Chance zu weiterem Wachstum zu nutzen“, sagt Gabriel Caillaux, Co-Präsident, Managing Director und Leiter des Geschäfts von General Atlantic in der Region Europa, Nahost und Afrika (EMEA).

Gründer Francis hat sein Unternehmen schon früh mit externen Managern verstärkt: Anfang 2015 kamen Steve Hewitt als CEO und Paul Richardson als Executive Chairman hinzu. Seither entwickelt sich Gymshark extrem dynamisch, nicht zuletzt dank intensiver Social Media-Aktivitäten. Heute zählt das Unternehmen mehr als 12 Millionen Follower. Der Umsatz liegt Unternehmensangaben zufolge bei über 250 Mio. Pfund.

Starkes Wachstum im ersten Quartal

Und selbst Corona konnte Gymshark bisher nicht stoppen: Eigenen Angaben zufolge ist der Umsatz von Januar bis März stärker gewachsen als in allen Quartalen davor.

Die Nähe der Brand zur Community, an die diese nur direkt verkauft, zahlt sich offenbar aus. Diese wurde während des Lockdowns weiter gepflegt, unter anderem konnten Personal Trainer über Plattformen von Gymshark bezahlte virtuelle Kurse anbieten. „Wir sind nichts ohne unsere Gemeinschaft“, betont Francis. „Deshalb werden wir diese neue Partnerschaft nutzen, um uns auf globaler Ebene noch stärker mit ihr zu vernetzen.“

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