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Für mehr Diversität im Design

Nike x Serena Williams lancieren erste SWDC-Kollektion

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Die SWDC-Debutkollektion von Nike und Serena Williams kommt am 1. September in den Handel.
Die SWDC-Debutkollektion von Nike und Serena Williams kommt am 1. September in den Handel.

2019 gründeten Tennis-Superstar Serena Williams und Nike unter dem Namen Serena Williams Design Crew (SWDC) einen inklusiven Inkubator für diverse Design-Talente. Am 1. September kommt die erste SWDC-Kollektion auf den Markt. "Ich wollte mehr Menschen sehen, die so aussehen wie ich", erklärt Serena Williams das Projekt.

Die Linie ist von der Streetwear der 90er Jahre inspiriert und umfasst Schuhe, Sport- und Freizeitkleidung sowie Accessoires. Die Styles werden laut Nike im firmeneigenen on- und offline Retail und bei ausgewählten Händlern zu Verkaufspreisen zwischen 45 bis 120 US-Dollar (39 bis 102 Euro) erhältlich sein. Angeblich plant Williams bereits, beim nächsten US-Open Teile aus der Kollektion zu tragen – allerdings nur abseits der Tennisplätze.


"Ziel war es, eine Initiative zu entwickeln, die vielversprechende Talente, vor allem aus unterrepräsentierten Bevölkerungsgruppen, zusammenbringt, um eine von Serena inspirierte Kollektion zu entwickeln", erklärt Jarvis Sam, Vice President, Global Diversity and Inclusion bei Nike.

Von den Ideen der neuen Talente können auch die eigenen Nike-Teams profitieren, beispielsweise im Rahmen von Nike-Programmen wie "Women in Nike" und der Partnerschaft mit der "Women’s National Basketball Association", bei der die Marke ausscheidende Spielerinnen der Liga für Positionen in der Produktentwicklung ins Unternehmen holt. 

Für mehr Diversität im Design: Nike x Serena Williams lancieren erste SWDC-Kollektion


Das "Nike x Serena Williams Design Crew"-Projekt wurde 2019 als inklusiver Fashion Inkubator ins Leben gerufen und beginnt mit einer sechsmonatigen Ausbildungsphase. Geeignete Talente fand Nike unter anderem in der Harlem Fashion Row, an Community Colleges im Großraum New York und in seinen eigenen Stores. "Es ging darum, ein weites Netz auszuwerfen", erklärt Williams, die in den frühen 2000ern beim Art Institute of Fort Lauderdale selbst eine Design-Ausbildung absolviert und mit Nike die eingereichten Skizzen und Portfolios für die erste Design Crew ausgewertet hat.

Von den zehn New Yorker Design-Auszubildenden, die an der ersten CWDC-Kollektion mitgewirkt haben, wurden bereits sieben als Vollzeitmitarbeiter bei Nike eingestellt.
"Vielfalt schafft durchdachtere Lösungen und ist damit ein Katalysator für Innovationen bei der Förderung von Kreativität und Inklusion für alle Sportler", bestätigt Jonathan Johnsongriffin, Nike VP, Global Creative Director. Somit dürfte die Initiative auch das erklärte Ziel von Nike vorantreiben, den Anteil von Minderheiten in der US-Belegschaft bis 2025 von derzeit 29% auf 35% anzuheben.

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