Adidas rechnet mit einem neuen Rekord beim Verkauf von offiziellen WM-Trikots. Wie Konzernchef Kasper Rorstedt der Nachrichtenagentur Bloomberg mitteilte, wird der Spitzenwert von acht Millionen abgesetzten Trikots bei der letzten Fußball-Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien voraussichtlich übertroffen. Und das, obwohl sich die Fußballgrößen Italien und Niederlande nicht für das Turnier qualifiziert haben. Und obwohl bevölkerungsreiche Länder wie die USA und die Türkei nicht in Russland dabei sind.

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„Digitalisierung ist Chance, nicht Gefahr”

Adidas-Vorstand Roland Auschel spricht auf dem 60. Forum der TextilWirtschaft. Foto: Thomas Fedra


Das Geschäft mit offiziellen WM-Fußbällen wird dagegen wahrscheinlich deutlich schlechter laufen als vor vier Jahren. Rorstedt geht davon, dass in diesem Jahr nur noch 10 Millionen Bälle über den stationären oder virtuellen Ladentisch gehen. Das wären 4,5 Millionen weniger als bei der letzten WM.

Adidas hat als Ausrüster die Nase vorn, rüstet bei der WM insgesamt zwölf Teams aus. Nicht nur den amtierenden Weltmeister Deutschland, sondern auch Teams wie Spanien und Argentinien.

Der Einfluss des Turniers auf das Gesamtgeschäft von Adidas ist jedoch nicht „elementar”, wie Rorsted schon bei der Bilanz-Pressekonferenz im März erklärte. „Das Fußballgeschäft steht mit einem Anteil von 12 bis 13% für einen relativ kleinen Teil der Gesamterlöse”, sagte der Konzernchef.
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