Der Swoosh bleibt in Schwung: Nike konnte im ersten Quartal (Stichtag 31. August) Umsatz und Ergebnis erneut zweistellig steigern. Die Erlöse stiegen um 10% auf 9,9 Mrd. Dollar, der Nettogewinn legte sogar um 15% auf 1,1 Mrd. USD zu, wie der US-Sportartikelhersteller mitteilte.

Mit einem Plus von 11% –währungsbereinigt 9% – ist die Region EMEA, die Europa, den Nahen Osten und Afrika umfasst, die am zweitstärksten wachsende Region für den Weltmarktführer. Mit einem Umsatz von 2,6 Mrd. Dollar ist sie auch die zweitgrößte nach dem Heimatmarkt, auf dem Nike auch weiter zulegen kann (+6%). Welche Auswirkungen die jüngste, kontroverse Kampagne mit Colin Kaepernick hat, wird sich erst bei Vorlage der Zahlen für das nächste Quartal zeigen.

Wachstumstreiber der Zukunft

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Am stärksten zulegen kann Nike in der Region Greater China, hier wurden in den ersten drei  Monaten 1,4 Md. Dollar erlöst und damit 24% mehr als im Vorjahr.

Etwa zwei Drittel der Erlöse werden mit dem Verkauf von Nike-Schuhen erzielt - in ersten Quartal insgesamt 10% mehr als im Vorjahr. Ein wenig dynamischer hat sich sogar die Bekleidungssparte entwickelt: Die Bekleidungsumsätze konnten global um 11% auf 2,9 Mrd. Dollar gesteigert werden.

Konzernchef Mark Parker hebt vor allem den Erfolg der Consumer Direct-Offensive in Kombination mit einer innovativen Produktpalette hervor. "Unsere erweiterten digitalen Möglichkeiten beschleunigen unser gesamtes Portfolio."
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