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Halbjahresbilanz

Rekordhalbjahr für JD Sports


JD Sports
Eine deutsche JD-Filiale. Das Deutschland-Geschäft, das bisher vor allem von den Brüdern Vincent und Marc Isichei betrieben worden war, hat JD Sports mittlerweile selbst in die Hand genommen.
Eine deutsche JD-Filiale. Das Deutschland-Geschäft, das bisher vor allem von den Brüdern Vincent und Marc Isichei betrieben worden war, hat JD Sports mittlerweile selbst in die Hand genommen.

Weiter auf Erfolgskurs: Der britische Sporthändler JD Sports Fashion hat in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres (Stichtag: 4.8.) sowohl beim Umsatz als auch beim Ergebnis deutlich zugelegt. Das Unternehmen steigerte die Erlöse um ein Drittel (35%) auf 1,8 Mrd. Pfund (2 Mrd. Euro) und wuchs damit vor allem über die Fläche. Like-for-Like lag das Umsatzwachstum bei 3%. Das Ergebnis vor Steuern stieg um 19% auf 122 Mio. Pfund. Einen Ergebnis-Beitrag von 4,8 Mio. Pfund lieferte dabei der jüngst übernommene US-Filialist The Finish Line. Die Bruttomarge liegt nun bei 48,2% (47,4%).


"Mit diesem Rekordergebnis demonstriert unsere Gruppe, dass unser Multibrand-Multichannel-Premium-Angebot eine stabile Profitabilität in den Kernmärkten UK und Irland hat und Kapazitäten für Wachstum in einer wachsenden Anzahl internationaler Märkte", so Executive Chairman Peter Cowgill. JD ist mittlerweile in 14 Ländern präsent. "Wir schauen weiterhin nach Möglichkeiten, die globale Reichweite von JD zu erhöhen." Die Zahl der Filialen des wichtigsten Retailformats JD ist allein auf dem europäischen Festland um 18 auf 231 gestiegen. Dieses Expansionstempo soll in der zweiten Jahreshälfte beibehalten werden. Insgesamt betreibt die Gruppe 654 JD-Stores, die meisten davon (390) in UK und Irland.


Cowgill betont die Bedeutung des Stationär-Geschäfts für das Unternehmen. "Unser Filialnetz bleibt entscheidend für die Wahrnehmung unserer Marke." Er erwarte keine wesentliche Veränderung bei der Größe des Filialnetzes auf dem Heimatmarkt, betont aber, dass kontinuierlich an der Wahrung der Profitabilität aller Stores gearbeitet werde.


Geschmälert wurde der Betriebsgewinn der Gruppe durch die Outdoor-Sparte, die im zweiten Quartal wetterbedingt schwächelte, da fehlende Erlöse mit Jacken und Funktionskleidung nicht kompensiert werden konnten. Dies führte zu einem operativen Verlust von 3,8 Mio. Pfund bei Erlösen von 208 Mio. Pfund.

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