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Bergzeit schickt die Kunden virtuell in die Berge – und in den April

Bergzeit
Für einen gelungenen Aprilscherz lässt der Online-Händler Bergzeit seine Kunden auch mal im Regen stehen.
Für einen gelungenen Aprilscherz lässt der Online-Händler Bergzeit seine Kunden auch mal im Regen stehen.

Ob Großglockner, Watzmann, Dachstein oder Zugspitze – seit diesem Donnerstag können sich Premium-Kunden von Bergzeit ganz bequem für Virtual Reality-Bergtouren anmelden. Beim Absolvieren der 5D-Real-Life Experience Tour ist dann aber Schluss mit Bequemlichkeit. Denn mit unterschiedlichen Laufgeschwindigkeiten und mitunter schwierigen Wetterlagen steht das Erlebnis, das nicht zufällig am 1. April angekündigt wurde, der Realität in kaum etwas nach.

„In Zeiten von Homeoffice und Homeschooling war es für uns ein konsequenter nächster Schritt, ein Home Mountaineering-Erlebnis anzubieten“, erklärt Bergzeit-Geschäftsführer Martin Stolzenberger ernst in einem Video. Und dabei handele es sich um mehr als eine aufmerksamkeitsstarke Aktion. Vielmehr möchte der Online-Händler und Anbieter von Outdoor-Erlebnissen nach eigener Aussage seinen Kunden ermöglichen, trotz der Covid-19-Pandemie ihrer Leidenschaft nachzugehen.Schließlich gebe es nicht nur Auflagen und Beschränkungen hinsichtlich der Anreise und Tourenwahl, teils überfüllte Wanderspots erhöhten zusätzlich die Infektionsrisiken. Denn gerade bei beliebten Touren sei das Einhalten von Sicherheitsabständen und Hygienemaßnahmen nicht immer ausreichend möglich.

Daher heißt es von Stolzenberger weiter: „Wir sind stolz darauf, dass es uns, als erstem Anbieter überhaupt, mit der Bergzeit 5D-Real-Life-Experience nun gelungen ist, unseren Kunden Bergerlebnisse zu ermöglichen, ganz ohne sich nach draußen begeben zu müssen.“ Das seit diesem Donnerstag für Premium-Kunden buchbare Erlebnis wurde demnach in Kooperation mit dem Sportunternehmen Salomon entwickelt.

Martin Stolzenberger über das neue digitale Erlebnis Home Mountaineering


Anmelden könne sich die betreffende Kundengruppe in der Bergzeit-Zentrale in Otterfing. Dabei könnten die Kunden und Kundinnen zwischen vier verschiedenen Touren wählen: Großglockner über den Normalweg, Watzmann-Überschreitung, Dachstein über den Schulter-Anstieg und Zugspitze durch das Reintal.

Damit alle Touren dem echten Erlebnis so nah wie möglich kommen, seien „weder Kosten noch Mühen gescheut“ gescheut worden, wie es von Bergzeit heißt: „Ein Laufband mit unterschiedlichen Laufgeschwindigkeiten wird mit einer VR-Brille kombiniert. Hinzu kommen Naturgeräusche über Kopfhörer, Gerüche über eine Beatmungsmaske, Steine und Kiesel, die das Bergzeit Team eigens vom echten Weg eingesammelt hat.“

Wie Bergtouren von zu Hause aus aussehen könnten


Bergzeit-Kunde Mirko Wolters hat die Life Experience bereits testen dürfen und stellt gegenüber dem Bergzeit-Team fest: „Ich hätte ja nie gedacht, dass ihr das wirklich so realistisch hinbekommt. Auf einmal fängt es an zu regnen und der Wind peitscht dir um die Ohren! Und sogar das Gras und die Tannenzapfen auf der Almwiese konnte ich riechen, unglaublich.“

Spätestens beim Anschauen des Videos, das Mick Roepke, Leiter Bergzeit Erlebnis, und Mirko Wolters zeigt, wird klar: Es handelt sich bei der Aktion um einen Aprilscherz, den Stolzenberger im Video und in der Pressemitteilung noch auf die Spitze treibt. Darin heißt es nämlich, dass es im Herbst über dem Laufband auch noch zu schneien anfangen könnte. Nach der jetzigen Kick-off-Phase plane Bergzeit dann zusätzlich virtuelle Skitourenklassiker wie Similaun und Großvenediger anzubieten – und dafür auch eine mobile Schneekanone einzusetzen.
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