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"Im Idealfall ein gemeinschaftlicher Solidarpakt"

Sport 2000 lädt Industrie-Partner zum Round Table

Sport2000
"Wir hoffen mit unseren Round Tables den richtigen und wichtigen Anstoß zu geben, um in der Branche insgesamt etwas näher zusammen zu rücken", sagt Sport2000-Geschäftsführer Markus Hupach.
"Wir hoffen mit unseren Round Tables den richtigen und wichtigen Anstoß zu geben, um in der Branche insgesamt etwas näher zusammen zu rücken", sagt Sport2000-Geschäftsführer Markus Hupach.

Die Verbundgruppe Sport 2000 betritt neue Pfade, um mit ihren Industrie-Partnern gemeinsam Wege aus der Krise zu finden. Am Freitag findet der erste digitale Round Table statt, zu dem Sport 2000 Vertreter u.a. von Asics, Brooks, New Balance, On und Saucony an einen Tisch bittet.

Insgesamt sind fünf Round Tables für die größten Sport 2000-Kategorien Outdoor, Fitness/Training, Teamsport, Running und Winter geplant. Ziel der Round Tables ist es, an Ideen und einem gemeinsamen Plan für die Zeit der Wiedereröffnungen und der darauffolgenden Saisons zu arbeiten.


„Wir sind alle Teil der Wertschöpfungskette und daher gleichermaßen von den Auswirkungen der Krise betroffen. Nur im Zusammenschluss werden wir es schaffen, die noch nie dagewesenen Herausforderungen zu meistern. Im Idealfall schaffen wir als Ergebnis einen gemeinschaftlichen Solidarpakt, von dem alle Seiten profitieren“, erklärt Sport 2000-Geschäftsführer Markus Hupach.


Konkret soll es bei den Round Table-Gesprächen vor allem um folgende Themen gehen: das Ordermanagement der anstehenden Saisons, Möglichkeiten zur Aktivierung der Konsumenten und die Krise als Chance. „Wir werden unter anderem die Fragen diskutieren, wie wir mit den geplanten Produkt-Launches und Produktlebenszyklen umgehen und inwiefern wir die Saisonstarts gemeinsam abstimmen können. Welche werden die besten Plattformen sein, um zukünftige Orderrunden abzudecken? Wie können die Innovationen/Mengen im Markt bzw. noch in Lagern mit Qualität an den Endkonsumenten vermittelt werden? Im besten Szenario erreichen wir Lösungen für die Mehrheit der Branche, unser Mindestanspruch sind gemeinsame Lösungen pro Kategorie“, erklärt Hupach weiter.

Auch gemeinsame Image-Kampagnen zur Konsumenten-Ansprache kann er sich gut vorstellen. „In der aktuellen Situation zeigt sich besonders, wie sehr sich die Konsumenten nach Bewegung und sportlicher Aktivität sehnen. In der Zeit nach dem Shutdown, wenn Fitness-Studios und Sportvereine wiedereröffnen und der Drang nach Aktivität groß ist, ist das unsere gemeinsame Chance, gestärkt aus der Krise hervorzugehen. Darauf wollen wir vorbereitet sein, um die Kunden durch gezielte und übergreifende Marketing-Kampagnen in die Geschäfte unserer Handelspartner zu leiten.“

Online-Plattform ist live

Eine konkrete Unterstützung für die angeschlossenen Händler bietet die Anfang der Woche gelaunchte Online-Plattform Sport2000.com. „Wir sind glücklich mit www.sport2000.com jetzt live zu sein. Wir haben unseren Handelspartnern damit einen zusätzlichen Weg zum Kunden geschaffen, der gerade in Zeiten wie diesen an Relevanz gewinnt“, sagt die für das E-Commerce Projekt verantwortliche Geschäftsführerin Margit Gosau. „Auch in der Zeit nach der Krise bietet die Plattform eine ideale digitale Ergänzung des stationären Geschäfts.“

Die Sport-Plattform dient als Marktplatz für die Partner-Unternehmen, um ihr Sortiment sichtbar zu machen und den Online-Verkauf auch ohne eigene Shop-Lösung zu ermöglichen. Die Sportfachhändler haben zudem die Möglichkeit, ihr Sortiment mit den Onlineshop-Funktionen auch in die eigene Webseite zu integrieren. Dabei basiert die Sport-Plattform auf der technischen Infrastruktur von schuhe.de, der etablierten Plattform für die Schuhhändler der ANWR Group.

Sport 2000-Partner, die sich bereits an schuhe.de angebunden hatten, sind nun auch automatisch auf der neuen Sport-Plattform integriert. „Wir konnten in der technischen Vorbereitung unheimlich viele Synergien nutzen und von den vielen Erfahrungen des schuhe.de-Teams profitieren. Bereits beim Live-Gang sind 140 Sport 2000-Partner auf der Plattform. Das ist eine sehr gute Basis, die wir nun sukzessive ausbauen werden“, kündigt Gosau an.

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