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Jahresbilanz der Jack Wolfskin-Mutter Callaway

Jack Wolfskin-Umsätze erholen sich „schneller als erwartet“

Jack Wolfskin
In Düsseldorf eröffnete Outdoor-Spezialist Jack Wolfskin erst vor wenigen Wochen seinen umgebauten Store.
In Düsseldorf eröffnete Outdoor-Spezialist Jack Wolfskin erst vor wenigen Wochen seinen umgebauten Store.

Ein deutliches Umsatzplus von 20% hat die Jack Wolfskin-Mutter Callaway Golf im letzten Quartal 2020 verbucht. Für diesen Anstieg auf 375 Mio. US-Dollar (309 Mio. Euro) sorgte vor allem die anhaltend  hohe Nachfrage nach Golfausrüstung, aber auch eine „schneller als erwartete“ Erholung der Bekleidungssparte.

Zu dieser Sparte gehört seit 2019 der Idsteiner Outdoor-Spezialist Jack Wolfskin. Konkrete Zahlen zur Entwicklung der deutschen Tochter werden nicht genannt. Nur so viel: Die ganze Sparte konnte einen leichten Umsatzanstieg um 1% verbuchen.


Der Jahresumsatz des Konzerns war 2020 um 7% rückläufig, er gab auf 1,589 Mrd. Dollar nach. Die Bekleidungs-Sparte verlor 16%. Gleichzeitig rutscht Callaway in die roten Zahlen: Nach einem Nettogewinn von 79 Mio. Euro im Vorjahr musste der Konzern 2020 einen Verlust von 127 Mio. Euro verbuchen.


Eine Prognose für 2021 gibt es angesichts der Unwägbarkeiten im Zusammenhang mit Covid-19 nicht. Doch das Unternehmen geht von einem Wachstum im ersten Quartal aus. Vor allem die Bekleidungssparte werde zwar weiter unter Laden-Schließungen leiden, im weiteren Jahresverlauf aber wieder erstarken, heißt es.


Sehr konkret beziffert werden hingegen die Mehrkosten, die das Unternehmen allein durch den Mangel an Seefracht-Containern erwartet: Dieser werde den Konzern schätzungsweise 13 Mio. Dollar kosten. Negativ auf das Ergebnis werden sich im laufenden Jahr auch weitere Investitionen im Zusammenhang mit der Erschließung neuer Märkte für Jack Wolfskin in Nordamerika und Japan auswirken.
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