Er glaubt an Keller Sports. Moritz Ohlenschlager ist überzeugt, „dass Keller Sports bestmöglich aufgestellt ist, um sich als nachhaltiger Gewinner im Sportmarkt zu positionieren”. Ohlenschlager ist geschäftsführender Gesellschafter der Co-Investor-Gruppe, die im Oktober bei dem Münchner Online-Händler eingestiegen ist.

Gleichzeitig weitete auch Hauptgeldgeber Reimann Investors sein Engagement bei dem, so Geschäftsführer Michael Riemenschneider, „führenden digitalen Premium-Anbieter für Sport-Services und -Produkte“ aus.


Ein Vertrauensvorschuss, der dem Keller Sports-Team Investitionsmittel in zweistelliger Millionenhöhe beschert. Die mit Abstand größte Finanzierungsrunde in der 13-jährigen Geschichte des Unternehmens, das mittlerweile einen Umsatz in mittlerer zweistelliger Millionenhöhe macht.


Ausbau der Premium-Positionierung, der Keller Smiles-App sowie der Premium-Mitgliedschaft sowie die Etablierung der Premium Lifestyle-Plattform Keller x – dafür sollen die Millionen nun verwendet werden. Mit der Keller Smiles-App, die Kunden fürs Sporttreiben belohnt, und der neuen Plattform Keller x wurden allein in diesem Jahr zwei Produkte gelauncht, die permanent weiterentwickelt werden müssen, wie Mitgründer und CEO Jakob Keller betont.


Die Keller-Smiles APP verknüpft unterschiedliche Tracking Apps mit einem Reward-Konzept Für die App hieß das zunächst etwa, die wichtigsten Tracking-Apps anzubinden. Das habe länger gedauert als ursprünglich gehofft, so Keller. Aber jetzt können sowohl Garmin-, Strava- und Fitbit- als auch Nike Run-, Runkeeper- und bald auch Runtastic-Nutzer ihren Tracker mit Smiles verbinden und so ihre Aktivitäten in die App importieren. Für jede Aktivität gibt es Punkte, die in Rabatte oder Gutscheine eingetauscht werden können. Wer mag, kann sich in diversen Challenges mit anderen messen und weitere Preise einheimsen.
Die Keller Smiles-App von Keller Sports bündelt die Inhalte mehrer Tracking-Tools.
Keller Sports
Die Keller Smiles-App von Keller Sports bündelt die Inhalte mehrer Tracking-Tools.

Keller sieht sich vor allem durch die Teilnahme der großen Brands Nike, Adidas (Runtastic) und Asics (Runkeeper) bestätigt. „Sie sind überzeugt von dem Produkt. Sportliche Aktivität wird gefördert, und zwar direkt.“ Die Möglichkeit, unabhängig von einer konkreten Kaufabsicht mit Sportlern in Kontakt zu treten, ist eines der Assets, das Keller Sports den Partnern in der Industrie bietet – nicht erst seit der Keller Smiles-App.
Das Erreichen und Aktivieren der jeweiligen Community hat sowohl für die Sport-Brands als auch für viele Sporthändler mittlerweile oberste Priorität.
Aufwendig produzierte Inhalte sollen die Community an Keller Sports binden.
Keller Sports
Aufwendig produzierte Inhalte sollen die Community an Keller Sports binden.
Häuser wie Engelhorn Sports in Mannheim, Sport Reischmann in Ravensburg und L&T Sport in Osnabrück haben bei ihren Kunden auch als Event-Organisator Relevanz, sei es mit Lauf-Veranstaltungen, Ski-Test-Wochenenden oder integriertem Gym. Hier setzt auch ein überregionaler Filialist wie SportScheck an, unter anderem mit Deutschlands größter Laufserie, zahllosen weiteren Events und der Integration der Fitness-Plattform Fitfox, die das vertragsfreie Trainieren in vielen Fitness-Studios ermöglicht.


Sich bei den Kunden eine solche Relevanz ganz ohne klassisches Stationär-Geschäft zu erarbeiten, ist eine Herausforderung, die das Keller Sports-Team zur permanenten Weiterentwicklung ihres Angebots antreibt.
In das Segment Keller x soll jetzt verstärkt investiert werden.
Screenshot: keller-sports.de
In das Segment Keller x soll jetzt verstärkt investiert werden.
Das zweite Riesenprojekt dieses Jahres war der Launch der Lifestyle-Plattform Keller x. „Der Start war extrem positiv“, so Keller. Wenn auch nicht jedes Produkt so erfolgreich war wie erhofft. Ziel ist die Entwicklung eines „Online Concept Stores für einen sportlich inspirierten Lifestyle“.

Für das erste Halbjahr 2019 kündigt Keller eine deutliche Erweiterung des Marken-Portfolios an, „getrieben durch einen gezielten Invest in den Aufbau einer Textilkompetenz, sowie in ergänzende Produktgruppen wie beispielsweise Rucksäcke und Pflegemittel“. So kommt u.a. Champion mit ausgewählten Produkten aus der Premium-Linie, sowie „High End Funktionsmarken“ wie Arc’teryx Veilance, White Mountaineering und The North Face Black Label.


Welche Marken noch unbedingt dabei sein müssten, darüber können sich Jakob Keller und sein Bruder Moritz spätestens beim nächsten Portfoliotag von Reimann Investors mit David Fischer unterhalten. Der Gründer und CEO der auf Streetwear und New Luxury spezialisierten Plattform Highsnobiety gehört seit diesem Jahr ebenfalls zu den Unternehmern, die Reimann Investors von ihrem Geschäftsmodell überzeugen konnten. Und auch hier stehen für 2019 neue Kollektions- und Commerce-Aktivitäten in den Startlöchern.
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