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Konzern will "mehr liquide Mittel erwirtschaften als je zuvor"

Mehr als eine Milliarde für Adidas-Aktionäre

Adidas
“Wir investieren mehr in unsere Marke, den Direktvertrieb, sowie die digitale Transformation des Unternehmens, und gleichzeitig wird Adidas mehr liquide Mittel erwirtschaften als je zuvor", kündigt Adidas Finanzvorstand Harm Ohlmeyer an.
“Wir investieren mehr in unsere Marke, den Direktvertrieb, sowie die digitale Transformation des Unternehmens, und gleichzeitig wird Adidas mehr liquide Mittel erwirtschaften als je zuvor", kündigt Adidas Finanzvorstand Harm Ohlmeyer an.

Hat jemand was von Corona-Krise gesagt? Mit dem nun wieder aufgenommenen Aktienrückkauf-Programm will Adidas sie endgültig hinter sich lassen. Und plant, im laufenden Jahr insgesamt mehr als eine Milliarde Euro an die Aktionäre auszuschütten.

Im Mai hatte Adidas bereits Dividenden in Höhe von 585 Mio. Euro ausgeschüttet. Bis Ende des Jahres will der Konzern nun noch eigene Aktien im Wert von bis zu 550 Mio. Euro zurückkaufen.

Im April 2020 hatte der Konzern sein Aktienrückkauf-Programm gestoppt. Das war eine der Bedingungen, an die der milliardenschwere KfW-Kredit gekoppelt war, den Adidas zur Bewältigung der Corona-Krise aufgenommen hat. Auch die Ausschüttung von Dividenden wurde 2020 gestoppt.


Der Kredit ist abgelöst, und Finanzvorstand Harm Ohlmeyer kündigt an, Adidas werde "mehr liquide Mittel erwirtschaften als je zuvor". Die Entscheidung, die Aktienrückkaufaktivitäten wieder aufzunehmen, spiegele das "starke Finanzprofil" des Konzerns wieder, den erfolgreichen Start der neuen Strategie und den positiven Ausblick für das laufende Jahr.


Mit seiner neuen Strategie will der Konzern Umsatz und Profitabilität bis 2025 deutlich steigern und wird so in den nächsten fünf Jahren einen erheblichen kumulierten Free Cashflow generieren. Einen Großteil will Adidas künftig wieder mit seinen Aktionären teilen. Zwischen 8 Mrd. Euro und 9 Mrd. Euro sollen durch regelmäßige Dividendenausschüttungen in einer Größenordnung von 30% bis 50% des Nettogewinns aus fortgeführten Geschäftsbereichen und ergänzend dazu durch Aktienrückkäufe ausgeschüttet werden.

Vor diesem Hintergrund wird Adidas im zweiten Halbjahr 2021 ein neues Aktienrückkauf-Programm auflegen. Einen entsprechenden Beschluss hat der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats gefasst.
Der Konzern plant, den Großteil der zurückgekauften Aktien einzuziehen, wodurch sich die Anzahl der Aktien und das Grundkapital entsprechend verringern würden.
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