Wellness, Saunabesuche, Yoga und Fitnessstudio - bei den sogenannten Silver Professionals, also Berufstätigen zwischen Mitte 50 und Mitte 60, stehen diese Themen besonders hoch im Kurs. Und zwar höher als bei den Gleichaltrigen, die nicht mehr arbeiten. Das zeigt eine Erhebung der GfK.

Und auch, dass mit Mitte 60 für immer mehr Menschen noch lange nicht Schluss ist, was den Beruf betrifft. „Der Anteil der über 70-Jährigen etwa, der noch berufstätig ist, nimmt seit Jahren stetig zu”, sagt Dr. Wolfgang Adlwarth, Handelsexperte bei der GfK. So gab es 2007 in lediglich 2,5% der Haushalte von über 70-Jährigen noch einen berufstätigen Haushaltsvorstand. 2017 waren es schon 5,3%.

Für die Sportbranche besonders interessant: Die Zielgruppe der „Silver Professionals” hat Sport ganz oben auf der Agenda. Und das bezieht sich nicht nur auf eigene sportliche Betätigung oder den Besuch von Sportveranstaltungen, sondern auch auf den Kauf von Sportbedarf. So gibt diese Zielgruppe deutlich mehr für Sportbekleidung, Sportschuhe und Fitnesstracker aus als die gleichaltrigen Rentner. Besonders signifikant ist das bei Sportbekleidung, hier liegt der Ausgabenanteil um 42% höher als bei den nicht-berufstätigen Altersgenossen.