TW Sports
Maßnahmenpaket eines Mittelständlers

Rose Bikes gibt Mitarbeitern klare Handlungsanweisungen

Rose Bikes
René Scheilen und Marcus Diekmann wollen Rose Bikes mit neuen kooperativen Business-Modellen zur ersten vertikalen Rad-Marke in Deutschland aufbauen. Doch die Corona-Krise verschiebt derzeit alle Prioriäten.
René Scheilen und Marcus Diekmann wollen Rose Bikes mit neuen kooperativen Business-Modellen zur ersten vertikalen Rad-Marke in Deutschland aufbauen. Doch die Corona-Krise verschiebt derzeit alle Prioriäten.

Der Rad-Spezialist Rose Bikes will mit klaren Handlungsanweisungen an die Mitarbeiter seinen Beitrag leisten, die Verbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. „Seitens der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter spüren wir deutlich den Wunsch nach Transparenz und Hinweisen zum Umgang mit der Krise. Fehlende und unklare Informationen führen nur zu Verunsicherung. Daher haben wir ganz proaktiv Handlungsanweisungen an unsere Belegschaft gegeben“, erklärt Geschäftsführer Thorsten Heckrath-Rose.


Das Maßnahmenpaket umfasst fünf Punkte:

  1. Verpflichtende Verlegung von Terminen auf digitale Kommunikationswege, wie z. B. Videokonferenzen.
  2. Den Mitarbeitern in der Verwaltung wird angeordnet, in allen Bereichen, in denen es möglich ist, von zu Hause aus zu arbeiten und zeitgleich die Anzahl der Mitarbeitenden in den Büros zu reduzieren.
  3. Angebot einer kulanten Minusstundenregelung, die Mitarbeiter für sich nutzen können.
  4. Die Logistik und Produktion wird ab Mittwoch auf ein Mehrschichtsystem umgestellt, außerdem werden die Reinigungsintervalle erhöht.
  5. Alle Mitarbeiter in den Stores an den Standorten Bocholt, München und Posthausen wurden sensibilisiert, ausreichend Abstand zu den Kundinnen und Kunden einzuhalten. Auch die Hygienevorschriften wurden erweitert. Dieser Punkt hat sich mit den angekündigten bundesweiten Ladenschließungen erübrigt.

„Wir rufen auch alle anderen Unternehmen auf, schnell konsequente Maßnahmen in diesen schwierigen Zeiten umzusetzen“, so Thorsten Heckrath-Rose. Auch die Rose Bikes Mitarbeiter leisteten ihren Beitrag. So hätten zum Beispiel bereits die ersten Mitarbeiter angeboten, ihre Überstunden für Kolleginnen und Kollegen zu spenden, die diese aktuell für Kinderbetreuung nutzen. „Ich bin mir sicher, dass wir alle gestärkt aus dieser Krise hervorgehen werden, wenn jeder seinen Beitrag leistet und wir schnell und umfassend agieren“, ergänzt Geschäftsführer Marcus Diekmann.

Die Eröffnung eines neuen Schweizer Flagshipstores am Zürichsee, die für 2. April geplant war, wurde bis auf Weiteres verschoben.

stats