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Mehr Sichtbarkeit für Sustainability

Pumas Meilensteine auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit

Puma
Einatmen. Ausatmen. Die Exhale-Kollektion wurde gemeinsam mit Model und Umweltaktivistin Cara Delevingne entworfen. Ein Baustein auf dem Weg zu mehr Sichtbarkeit für Pumas Sustainability-Engagement.
Einatmen. Ausatmen. Die Exhale-Kollektion wurde gemeinsam mit Model und Umweltaktivistin Cara Delevingne entworfen. Ein Baustein auf dem Weg zu mehr Sichtbarkeit für Pumas Sustainability-Engagement.

2020 hat Puma fünf von zehn Produkten aus nachhaltigeren Materialien hergestellt. Dieser Anteil soll bis 2025 auf 90% steigen – so wie bei Adidas.

Mit der Nachhaltigkeitsstrategie 10for25 hat sich Puma im vergangenen Jahr zehn ehrgeizige Ziele gesetzt. Zu diesen Zielen gehören zum Beispiel Engagements in den Bereichen Klimaschutz, Menschenrechte, Biodiversität und Kreislaufwirtschaft. Über diese Aktivitäten auch noch mehr zu sprechen, steht für dieses Jahr auf der Agenda. Ein Vorbild ist da wahrscheinlich der große Nachbar.


Und sogar die Zielvorgaben sind deckungsgleich: Beide Konzerne wollen bis 2025 neun von zehn Produkten aus nachhaltigeren Materialien herstellen lassen. Bei Adidas traf das im vergangenen Jahr auf sechs von zehn Produkten zu, bei Puma auf fünf. Daunen, Viskose und Baumwolle wurden bei Puma schon 2020 zu 100% aus nachhaltigeren Quellen bezogen. Mehr als 97% des Leders, des Polyesters und der Kartonagen kamen ebenfalls aus zertifizierten Quellen. Ebenfalls ab 2025 will Puma nur noch zertifiziert mulesing-freie Wolle einsetzen.

Teilnahme an der Recycled Polyester Challenge

Bis 2025 sollen etwa 75% des verwendeten Polyesters aus recycelten Quellen stammen. Adidas ist bei diesem Punkt ambitionierter: Für Produkte mit den drei Streifen soll ab dem Jahr 2024 nur noch recyceltes Polyester verarbeitet werden. Puma und Adidas unterstreichen ihre Bemühungen durch die Teilnahme an der Recycled Polyester Challenge, einem Projekt der gemeinnützigen Organisation Textile Exchange.

"Unsere Nachhaltigkeitsstrategie zielt darauf ab, die größtmöglich positive Wirkung zu erzielen, damit unsere Kundinnen und Kunden wissen, dass sie ein nachhaltiges Produkt kaufen, wenn sie ein Puma-Produkt erwerben", sagt Stefan Seidel, Head of Corporate Sustainability bei Puma. "Wir werden auch weiterhin fest daran arbeiten, unserem Nachhaltigkeitsleitsatz 'Forever Better' gerecht zu werden."
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Neben einzelnen Produkten hat Puma zuletzt auch einige Kollektionen mit einem besonderen Fokus auf Nachhaltigkeit lanciert. Bei der ReGen Kollektion werden Abfallstoffe aus der Produktion und andere recycelte Materialien verwendet wie Schnittreste und recycelter Polyester aus Plastikabfällen. Die Exhale-Kollektion, die gemeinsam mit Model und Umweltaktivistin Cara Delevingne entworfen wurde, besteht aus recyceltem Polyester. Der CO2-Fußabdruck, der durch die Produktion der Kollektion entsteht, wird ausgeglichen. Die Produkte der First Mile-Kollektion werden aus einem Garn hergestellt, das aus recyceltem Plastik gewonnen wird. Damit werden Kleinstunternehmen in Taiwan, Haiti und Honduras unterstützt.

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