Seit zwölf Jahren steht Rob DeMartini an der Spitze des US-Sportartikelherstellers New Balance - Ende des Jahres tritt er ab. Neuer CEO und President wird New Balance-Urgestein Joe Preston, derzeitiger Chief Commercial Officer bei dem Bostoner Unternehmen.


Unter der Führung DeMartinis konnten die Umsätze von 1,5 Mrd. auf 4,2 Mrd. US-Dollar gesteigert werden. Damit machte er New Balance-Inhaber Jim Davis zu einem der reichsten Männer Amerikas. DeMartini baute das internationale Geschäft massiv aus, das heute für zwei Drittel der Erlöse steht. Nach wie vor ist New Balance vor allem ein Running-Schuh-Spezialist, DeMartini pushte aber unter anderem auch das Apparel-Geschäft. Erst kürzlich hatte er angekündigt, die New Balance-Erlöse in den kommenden fünf Jahren auf 7 Mrd. US-Dollar steigern zu wollen.


Sein Nachfolger Preston stieg 1995 als Senior Product Manager bei New Balance ein. 2008 wurde er Executive Vice President, International, später leitete er den Bereich "Global Product, R&D and Sports Marketing".