Die Frage, ob es künftig zwei Outdoormessen in Deutschland braucht, haben die Macher der Messe Friedrichshafen für sich schnell mit einem Ja beantwortet. Nun präsentieren die Veranstalter ihre Idee von einer Messe, die sich neben der OutDoor, die ab dem kommenden Jahr in München stattfindet, etablieren soll.

Im Fokus steht ein Format, das sich ausschließlich an den Fachpublikum richtet. "Der Fachhandel und fachhandelstreue Marken stehen bei uns im Fokus und damit vor allem die Kernfrage: Wie verkauft der Handel zu Preisen, von denen er (über)leben kann?", sagt Stefan Reisinger, Bereichsleiter der Messe Friedrichshafen. Kernzielgruppe seien entsprechend kleine und mittelständische Unternehmen auf Hersteller- und Fachhandelsseite. Auch in Hinblick auf das Angebot will man sich von der Leitmesse OutDoor abgrenzen, die 25 Jahre ihre Zelte am Bodensee aufschlug. So liege das Hauptaugenmerk auf dem Hartwarensegment und speziell auf den Bereichen Alpin, Camping, Caravaning, Wassersport und Outdoor-Lifestyle.

In puncto Besucher richtet sich die Messe mit dem Namen "Outdoor Friedrichshafen" an ein Publikum aus der DACH-Region. Diesem wollen die Veranstalter auch mit der Terminierung entgegenkommen. Darum findet die Messe im kommenden September von Dienstag, dem 17. bis Donnerstag, den 19. statt. Im Gegensatz zur OutDoor, die im nächsten Sommer vom 30. Juni bis 3. Juli in München ihre Premiere feiert. "Mit der Terminierung Mitte September haben wir bewusst einen Veranstaltungszeitraum außerhalb der Haupt-Verkaufssaison und Ferienzeit gewählt", so Reisinger weiter. Geplant ist ein Rundlauf im Osttrakt des Messegeländes, der sich über vier Hallen erstreckt.
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