Der nächste Schritt auf dem Weg zur integrierten Retail Service Organisation: Sport 2000 International strukturiert das Produktmanagement um und führt ein Category Management ein. Künftig werden die relevanten Sportarten zu Themenwelten zusammengefasst. Die Trennung in Textil, Schuhe und Hartwaren wird aufgelöst.

„Die Kunden kaufen heute erlebnisorientiert und nach Themen ein. Abgestimmt auf die von ihnen präferierten Sportarten wollen sie in ihre persönlichen Themenwelten bereits beim Kaufen der Sportartikel eintauchen und suchen nach ganzheitlichen, abgestimmten und für ihren persönlichen Bedarf optimierten Sortimenten. Das erfordert eine klarere Strategie der Sortimentsgestaltung“, erklärt Margit Gosau, CEO Sport 2000 International, die Einführung des Category Managements.

Die Units Running, Training, Lifestyle, Teamsport, 1st Layer, Swim and Beach bilden gemeinsam den Bereich Active und Lifestyle. Daneben gibt es die Unit Outdoor and Winter. Die einzelnen Categories werden von Business Analysten unterstützt, die den Teams internationale Abverkaufszahlen zur Verfügung stellen.

Sport 2000 International ist die europaweit zweitgrößte Einkaufskooperation selbstständiger Sporthändler mit 4154 Geschäften in 25 Ländern. 2017 lag der Umsatz bei 3,8 Mrd. Euro.

Die deutsche Verbundgruppe Sport 2000 hat jüngst den Einkauf für die Systemkonzepte neu organisiert und ein Category Management eingeführt. Stefanie Dorff ist für die Bereiche Multisport, Fitness, Lifestyle, Baden, Beach und Running verantwortlich; Nico Hausmann für Outdoor, Teamsport und Wintersport. Zu den Systemkonzepten gehören neben den Sport 2000-Flagshipstores auch Dienstleistungsmodelle, bei denen die Zentrale in Mainhausen ausschließlich für die Bewirtschaftung der Flächen verantwortlich ist.
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