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Online-Modehändler bereinigt Konzernportfolio

Zalando verkauft Basketball-Spezialisten Kickz

Kickz
Kickz betreibt derzeit elf Filialen und einen eigenen Online-Shop.
Kickz betreibt derzeit elf Filialen und einen eigenen Online-Shop.

Zalando stößt den Basketball- und Streetwear-Filialisten Kickz nach zwei Jahren wieder ab. Neuer Eigner ist die Essener Play Hard GmbH, die zum Start-up-Inkubator Crealize gehört.


Zalando erklärt die Transaktion folgendermaßen: Der Berliner Online-Modehändler habe Kickz im März 2017 gekauft, um Zugang zu Basketball- und Streetwear-Produkten zu erhalten und so Kunden zu gewinnen, die zu dem Zeitpunkt noch nicht Teil der Zalando-Plattform waren. „In den letzten zwei Jahren konnte Zalando aber sein Sortiment kontinuierlich erweitern, sodass es sich heute mit dem Angebot von Kickz überwiegend überschneidet“, heißt es in einer Pressemitteilung des börsennotierten Online-Konzerns.

Als weiteres Argument nennen die Hauptstädter die Anfang Jahres aktualisierte Plattformstrategie, mit der Zalando zur ersten Anlaufstelle für Mode werden will. Seitdem liege der Fokus darauf, Kundenbeziehungen zu vertiefen, das Angebot kontinuierlich zu erweitern und in Bereiche zu investieren, die für Kunden den größten Mehrwert bringen. „Vor diesem Hintergrund hat Zalando in den vergangenen Monaten das Kickz-Geschäft überprüft und festgestellt, dass es nicht mehr auf die aktuelle Strategie einzahlt“, heißt es.

Der Verkauf habe keine Auswirkungen auf die Verträge der 190 Kickz-Mitarbeiter. Sowohl der Online-Shop als auch die elf Filialen blieben weiter geöffnet.
Kickz verkauft seit über 25 Jahren Produkte für Basketballer sowie Sneaker- und Streetwear-Fans. Zum Sortiment gehören unter anderem limitierte Kollektionen sowie sogenannte Performance-Artikel der NBA-Profis.



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